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Schwerpunkte der Münchner Sicherheitskonferenz

Fr, 06.02.2009

 
Aber: "Wir bleiben davon überzeugt, dass wir ... auf absehbarer Zeit am Grundsatz der Abschreckung festhalten müssen", schreiben Merkel und Sarkozy. 
 
Allerdings bedürfe es nicht mehr der heutigen riesigen Arsenale an Nuklearwaffen. Nur das absolut Notwendige sei akzeptabel. Damit ein Krieg verhindert werden könne.
 
Der Atomwaffensperrvertrag(oder Nichtverbreitungsvertrag) verbietet  die Verbreitung von Kernwaffen und verpflichtet zur Abrüstung. Er räumt zugleich das Recht auf die friedliche Nutzung der Kernenergie ein. Die fünf Atommächte USA, Russland, Frankreich, Großbritannien und China sowie mittlerweile 184 Staaten ohne Atomwaffen haben den Vertrag unterzeichnet. Lediglich vier Nationen sind derzeit nicht Mitglied: Indien, Israel, Nordkorea und Pakistan.

Im Atomwaffensperrvertrag verzichten die Unterzeichnerstaaten ohne Atomwaffen auf nukleare Rüstung. Die fünf offiziellen Atommächte verpflichten sich im Gegenzug, "in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen über einen Vertrag zur allgemeinen und vollständigen Abrüstung unter strenger und wirksamer internationaler Kontrolle." Die Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) kontrolliert die Einhaltung des Vertrags.