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Fakten zur Regierungspolitik

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Mehr Beratung, Information und Kontrolle

Verbraucherschutz Finanzen

Verbraucherschutz Finanzen

Wer sich für eine Versicherung, einen Kredit oder eine Geldanlage etwa zur Altersvorsorge entscheidet, legt sich finanziell meist für viele Jahre fest. Das kann große Auswirkungen auf den Lebensstandard und die weitere Lebensgestaltung haben.

Häufig ist Verbraucherinnen und Verbrauchern unklar, wie man sein Geld sicher anlegt oder an einen günstigen Kredit für den Hausbau kommt. In der Finanzkrise 2008 haben viele Anleger schlechte Erfahrungen gemacht, weil sie wegen unzureichender Information und Beratung ungeeignete Finanzprodukte erworben haben.

Qualitätsoffensive Verbraucherfinanzen

Mit der "Qualitätsoffensive für Verbraucherfinanzen" verbessert die Bundesregierung kontinuierlich den Verbraucherschutz bei Finanzdienstleistungen. Dazu steht sie im ständigen Dialog mit Verbraucherschützern, Banken, Versicherern, Vermittlern, Beratern und Wissenschaftlern. Hier ist viel passiert, so die Bundeskanzlerin.

Das reicht von Produktinformationsblättern, die in einfacher Form erklären, was sich hinter der Geldanlage verbirgt, über Beratungsprotokolle bis zur Zulassung von Anlageberatern durch die Aufsichtsbehörde. Darüber hinaus hat die Bundesregierung den Schutz von Anlegern auf dem so genannten grauen Kapitalmarkt verschärft. Das ist der Teil der Finanzmärkte, der am geringsten organisiert und beaufsichtigt ist. Und sie hat eine klare Unterscheidung zwischen unabhängigen Finanzberatern und solchen, die im Auftrag eines Finanzinstituts tätig werden, geschaffen.

Genau überlegen, was man will

In jedem Fall sollte der Kunde für das Gespräch mit dem Finanzberater gut vorbereitet sein. Es empfiehlt sich daher, vorher genau zu überdenken

  • welche Ziele man mit der Geldanlage verfolgt,
  • welchen Gewinn man erwartet,
  • wie viel man anlegen kann,
  • wie lange die Anlage erfolgen soll,
  • wie die persönliche Finanzlage und Lebenssituation aussieht – steht man am Anfang des Berufslebens, ist eine Familie zu versorgen? - und
  • welches Risiko man tragen kann.

Unterstützung bieten die Verbraucherzentralen.

Bundeskanzlerin Merkel zum Verbraucherschutz im Video

"Verbesserungen beim Verbraucherschutz"

Rede Bundesverbraucherministerin Aigner zum Anlegerschutz

Anlegerschutz und Verbrauchervertrauen durch Transparenz


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