Es geht so einfach...

Welttag des Energiesparens Es geht so einfach...

Energie einzusparen ist einfach, entlastet die Umwelt und schont den Geldbeutel. Der Welttag des Energiesparens ist ein guter Anlass, sich über den eigenen Energieverbrauch Gedanken zu machen. Dabei helfen einem auch die seit Anfang März geltenden neuen Energielabel.

Das Thermostat an einem Heizkörper wird gegen einen programmierbarer Heizkörperregler ausgetauscht.

Private Haushalte verbrauchen die meiste Energie häufig beim Heizen.

Foto: Trutschel/photothek.net

Beim Energiesparen geht es nicht ums Verzichten. Niemand muss Lebensqualität einbüßen. Vielmehr geht es darum, Einsparmöglichkeiten zu nutzen. Jede und jeder kann Kosten einsparen. Man muss nur hinschauen.

Das neue Energielabel für Elektrogeräte

Längst sind eine ganze Reihe von elektrischen Haushaltsgeräten mit Energielabel ausgestattet. Seit Anfang März gibt es für einige Elektrogeräte bereits das neue Energielabel mit einer verbesserten Information für Verbraucherinnen und Verbraucher.

Vor allem alte Gefrierschränke sind echte Stromfresser, weshalb ein Austausch gegen ein energieeffizientes Gerät sinnvoll ist. Auch bei vielen weiteren Elektrogeräten lohnt ein genauer Blick: Ob Staubsauger, Spülmaschine, Waschmaschine oder Küchengeräte, ob Bildschirme, Radio oder Musikanlage – all diese Geräte weisen Informationen über ihren Energieverbrauch aus und machen Verbrauchern einen Vergleich leicht.

So sparen Sie Energie im Alltag

Um die eigene, alltägliche Energieeffizienz zu verbessern, macht ein genauer Blick Sinn. Überlegen Sie zweimal, ob Sie ein elektrisches Gerät wirklich benötigen. Erkundigen Sie sich über den Stromverbrauch. Und achten Sie in der Bedienungsanleitung auf die Hinweise zum sparsamen Umgang mit dem Gerät.

Ein wichtiger Tipp: Trennen Sie Elektrogeräte bei Nichtbenutzung besser komplett von der Stromzufuhr. Viele verzichten darauf, gerade wenn das Kabel nur schwer zu erreichen ist – bei Standgeräten soll es ja häufig auch bewusst „versteckt“ werden. In diesen Fällen ist es hilfreich, einen zugänglichen Schalter vorzusehen, mit dem man auch den Stand-by-Modus ausschalten kann, wenn das Gerät nicht benötigt wird.

Auch Ladegeräte sollte man aus der Steckdose ziehen, wenn der Aufladevorgang beendet ist. Ebenfalls sinnvoll ist ein Lampencheck: Überprüfen Sie, wo Sie noch alte Lampen verwenden und tauschen Sie sie gegen energiesparsame Sorten aus. So können Sie schon viel erreichen.

Beim Heizen kann am meisten eingespart werden

Da die meiste Energie im privaten Haushalt in der Regel fürs Heizen verbraucht wird, kann hier häufig der größte Spareffekt erzielt werden. Schon die Heizung im Wohnzimmer von 21 Grad auf 20 Grad zu reduzieren, macht sich aufs Jahr gerechnet im Geldbeutel bemerkbar. Dabei muss man also nicht gleich frieren.

Lüften ist wichtig, kann aber energiesparend passieren. Wer Fenster die ganze Zeit kippt, lässt nur unnötig die Wände abkühlen. Besser ist es, nur kurz stoßzulüften.

Auch die Heizungsanlage selbst beeinflusst den Energieverbrauch. Ist die Anlage schon älter, lohnt sich vielleicht die Anschaffung einer neuen Heizung. Hierbei helfen Energieeffizienz-Experten oder auch der jährliche Heizungsprüfer.

Duschsparköpfe helfen beim Einsparen von Warmwasser

Die Warmwasserherstellung ist mitunter an die Heizungsanlage geknüpft. Wenn nicht, lässt sich auch hier sparen. Beispiel Händewaschen: Wer hier das Wasser nur etwas kälter einstellt, kann aufs Jahr gesehen schon einen Effekt im Geldbeutel spüren.

Die Wassermenge für dreimal Duschen entspricht ungefähr einer Badewannenfüllung. Deshalb lieber duschen und im Übrigen bewusst und genussvoll baden - dafür aber weniger häufig. Und fürs Duschen gibt es raffinierte Duschsparköpfe, die das Duschen noch sparsamer machen.