Das Land schützen – die Freiheit verteidigen

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Kanzler bei Übung zur Landes- und Bündnisverteidigung Das Land schützen – die Freiheit verteidigen

Beim Besuch einer Übung des Territorialen Führungskommandos der Bundeswehr hat sich Kanzler Scholz davon überzeugt, wie nationale und internationale Streitkräfte, Polizei und Zivilschutz zusammenarbeiten. „Wir müssen in der Lage sein, unser Land zu schützen und unsere Freiheit zu verteidigen“, sagte Scholz bei der Fähigkeitsdemonstration in Köln.

2 Min. Lesedauer

Bundeskanzler Scholz beim Besuch des Territorialen Führungskommandos der Bundeswehr.

Bundeskanzler Scholz beim Territorialen Führungskommando der Bundeswehr: „Die heutige Übung zeigt, wie alles ineinandergreift: Landes- und Bündnisverteidigung, Schutz im Katastrophenfall und Unterstützung unserer Partner.“

Foto: Bundesregierung/Imo

Aufmerksam wandert der Blick von Bundeskanzler Olaf Scholz von einer Situation zu nächsten: Er begleitet einen deutsch-amerikanischen Konvoi, der verschiedene Situationen auf dem Marsch durch Deutschland absolviert. Vieles passiert gleichzeitig. Hier werden Militärfahrzeuge von chemischen Stoffen gereinigt, dort ein Konvoi der US-Streitkräfte versorgt. Am Rande stehen Patriot-Launcher, die mit ihren Raketen den Luftraum schützen.

Und dann ist da noch der ohrenbetäubende Lärm – sämtliche Motoren und Geräte dröhnen gleichzeitig. Aber jeder kennt seine Aufgabe und trägt zu einem geordneten Übungsablauf bei. Der Kanzler zeigt sich beeindruckt, welch breites Einsatzspektrum die Bundeswehr zusammen mit den hier anwesenden US-Streitkräften beherrscht.

Deutschland ist Drehscheibe

Die Bundeswehr hat zusammen mit der Bundespolizei und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz zahlreiche Einsatzkräfte und Einsatzfahrzeuge auf dem Gelände der Luftwaffenkaserne Köln-Wahn in Bereitschaft versetzt. Sie üben in einem realitätsnahen Szenario die Fähigkeiten und Abläufe bei der Verlegung von eigenen und verbündeten Streitkräften Deutschlands. Deutschland übernimmt die Rolle als zentrale Drehscheibe bei der Anlandung und dem Transit alliierter Kräfte. 

Auch die komplexen Lageeinspielungen zusammen mit zivilen Kräften und der Bundespolizei laufen routiniert vor den Augen des Bundeskanzlers ab. Man arbeitet Hand in Hand und mit viel erkennbarem Engagement für die gemeinsame Sache. Das kommt auch bei den Gesprächen des Bundeskanzlers mit allen Beteiligten immer wieder zum Ausdruck. „Klar ist, wir müssen in der Lage sein, unser Land zu schützen und unsere Freiheit zu verteidigen. Dazu müssen alle eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten“, so der Kanzler. 

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Video Übung des Territorialen Führungskommandos

Die Übung zeigt, wie alles ineinandergreift

Die Bündnis- und Landesverteidigung ist seit dem russischen Überfall auf die Ukraine wieder stärker in den Fokus Deutschlands gerückt. Für derartigen Szenarien gebe es kaum Blaupausen. Es gelte daher, auch neue Wege zu gehen, erklärte der Kanzler. „Die heutige Übung zeigt, wie alles ineinandergreift: Landes- und Bündnisverteidigung, Schutz im Katastrophenfall und Unterstützung unserer Partner“, so der Bundeskanzler nach der Übung. „Unsere Streitkräfte sind jederzeit schnell, flexibel und einsatzbereit.“

Der Bundeskanzler, sichtlich beeindruckt von diesem Tag, hielt abschließend in seinem Dank an alle Beteiligten noch einmal fest: „Sie haben mir alle heute eindrucksvoll gezeigt, wie gut die einzelnen Einheiten zusammenarbeiten. Das ist wichtig!“ 

Die aktuelle sicherheitspolitische Lage erfordert heute, dass Entscheidungen bei der Bündnis- und Landesverteidigung auf allen Ebenen schnell und pragmatisch getroffen werden können. In Reaktion auf diesen veränderten Fokus wurde im vergangenen Jahr das Territoriale Führungskommando der Bundeswehr geschaffen. Bei der Fähigkeitsdemonstration wurden nach gut einem Jahr nach der Aufstellung des Kommandos alle Beteiligten in Köln-Wahn zusammengeführt.