Wie gut kennen Sie sich mit Datensicherheit aus?

Quiz Wie gut kennen Sie sich mit Datensicherheit aus?

Gerade in den Monaten der Corona-Pandemie, in denen Verbraucher verstärkt soziale Netzwerke, Messenger und Videokonferenzen nutzen, ist es wichtig, auf Datensicherheit zu achten. Wie schützen Sie sich vor Phishing? Was ist ein Deepfake? Und was macht Ihr Passwort sicher? Testen Sie Ihr Wissen im Quiz.

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Wie erkennen Sie, dass eingehende E-Mails tatsächlich von Ihrem Provider oder etwa Ihrer Bank stammen, um nicht auf Phishing-Mails hereinzufallen?

Richtig! Manche betrügerische E-Mail sieht täuschend echt aus. Aber Sie können einige Punkte prüfen, um nicht darauf hereinzufallen. Die Verbraucherzentralen geben dazu detaillierte Hinweise auf ihrer Webseite. Ebenso veröffentlichen sie mit dem Phishing-Radar aktuelle Warnungen. Grundsätzlich gilt: Phishing-Mails sofort löschen!

Leider falsch: Wenn Sie nicht sicher sind, ob eine E-Mail echt ist, können Sie beim echten Provider nachfragen. Grundsätzlich gilt: Klicken Sie keinesfalls auf einen Link, öffnen Sie keinen Dateianhang, antworten Sie nicht auf diese E-Mail, nutzen Sie keine angegebene Kontaktmöglichkeit. Bei E-Mails im HTML-Format kann Schadsoftware sogar im Quelltext integriert sein. Hier kann schon das Anklicken eines Bildes ausreichen, damit sich die Schadsoftware verbreitet. Aus Sicherheitsgründen macht es daher Sinn, die HTML-Anzeige im E-Mail-Postfach zu deaktivieren.

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Onlinebanking ist immer wieder Angriffen von Kriminellen ausgesetzt. Welches der aufgeführten TAN-Verfahren ist zu empfehlen?

Richtig! Hier kommt ein TAN-Generator in Kombination mit dem Chip auf der Bankkarte zum Einsatz. Dadurch besteht eine hohe Sicherheit, da zwei getrennte Geräte verwendet werden und zusätzlich die Bankkarte nötig ist. Auch für die Photo-TAN, die App-TAN und die Push-TAN besteht hohe Sicherheit, wenn für App und Onlinebanking verschiedene Apps oder Geräte verwendet werden.

Leider falsch: iTAN-Listen wurden bereits weitgehend abgeschafft, auf mTANs sollte laut BSI verzichtet werden. Am sichersten ist die Chip-TAN - sowie die Photo-TAN, die App-TAN und die Push-TAN wenn für App und Onlinebanking verschiedene Apps oder Geräte verwendet werden.

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WhatsApp, Threema, Signal und Co. - auf welches der folgenden Kriterien sollten Sie Messenger-Wechsel achten?

Richtig! Die Verbraucherzentralen empfehlen Messenger-Dienste, die auf Verschlüsselung und die Einhaltung des Datenschutzes getestet wurden – und zugleich für die gängigen Betriebssysteme (iOS, Android) verfügbar sowie vergleichsweise weit verbreitet sind.

Leider falsch: Die Verbraucherzentralen empfehlen Messenger-Dienste, die auf Verschlüsselung und die Einhaltung des Datenschutzes getestet wurden – und zugleich für die gängigen Betriebssysteme (iOS, Android) verfügbar sowie vergleichsweise weit verbreitet sind.

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Die Ermittlungsbehörden konnten die Infrastruktur des Trojaners "Emotet" unter ihre Kontrolle bringen. Wie geht es jetzt weiter?

Richtig! Das BSI hat damit begonnen, in Zusammenarbeit mit Providern die Betroffenen zu informieren, damit diese ihre infizierten Computer und Laptops bereinigen können. Bürger sollten diese Informationen sehr ernst nehmen. Auch Zehntausende Rechner von Privatpersonen wurden infiziert, mit der Folge, dass das Online-Banking manipuliert oder Passwörter ausspioniert wurden.

Leider falsch: Das BSI hat damit begonnen, in Zusammenarbeit mit Providern die Betroffenen zu informieren, damit diese ihre infizierten Computer und Laptops bereinigen können. Bürger sollten diese Informationen sehr ernst nehmen. Auch Zehntausende Rechner von Privatpersonen wurden infiziert, mit der Folge, dass das Online-Banking manipuliert oder Passwörter ausspioniert wurden.

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Woran erkennen Sie, ob eine Webseite Ihre Daten verschlüsselt und damit sicher überträgt?

Richtig! In der Adresszeile des Internetbrowsers weist die Abkürzung "https" auf die sichere Übertragung Ihrer Daten hin. Sie steht für "HyperText Transfer Protocol Secure", also für ein sicheres Hypertext-Übertragungsprotokoll. Die Verschlüsselung ist auch an einem Schloss-Symbol in der Adresszeile des Browsers zu erkennen.


Leider falsch: In der Adresszeile des Internetbrowsers weist die Abkürzung "https" auf die sichere Übertragung Ihrer Daten hin. Sie steht für "HyperText Transfer Protocol Secure", also für ein sicheres Hypertext-Übertragungsprotokoll. Die Richtigkeit der Angaben des Servers wird mit einem Zertifikat symbolisiert - einem kleinen Schloss-Symbol nach der URL.


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Wie oft sollten Sie Ihre Passwörter ändern?

Richtig! Viele Experten sind sich einig, dass ein starkes Passwort auch über einen längeren Zeitraum genutzt werden kann. Lediglich im Fall des Verdachts, das Passwort könnte in falsche Hände geraten sein, sollte man es sofort austauschen. Um Online-Accounts sicher zu schützen, empfiehlt das BSI die sogenannte Zwei-Faktor-Authentisierung. Dabei wird neben dem Passwort zusätzlich zum Beispiel die Eingabe eines Codes, ein Fingerabdruckscan oder ein USB-Token zur Identifikation gefordert.

Leider falsch: Viele Experten sind sich einig, dass ein starkes Passwort über einen längeren Zeitraum genutzt werden kann. Lediglich im Fall des Verdachts, das Passwort könnte in falsche Hände geraten sein, sollte man es austauschen. Um Online-Accounts sicher zu schützen, empfiehlt das BSI die sogenannte Zwei-Faktor-Authentisierung. Dabei wird neben dem Passwort zusätzlich zum Beispiel die Eingabe eines Codes, ein Fingerabdruckscan oder ein USB-Token zur Identifikation gefordert.

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Worauf ist beim Erstellen eines starken Passwortes zu achten, damit dieses vor Hackern am besten geschützt ist?

Richtig! Für ein Passwort sollten alle verfügbaren Zeichen genutzt werden, wie Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Zudem gilt: Je länger, desto besser. Ein gutes Passwort sollte mindestens acht Zeichen lang sein.

Leider falsch: Für ein Passwort sollten alle verfügbaren Zeichen genutzt werden, wie Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Zudem gilt: Je länger, desto besser. Ein gutes Passwort sollte mindestens acht Zeichen lang sein.

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Was ist beim Installieren von Apps zu beachten?

Richtig! Prüfen Sie stets, welche Zugriffsrechte die App verlangt und insbesondere, ob die eingeforderten Rechte zu den Funktionen der App passen. Download-Charts und gute Bewertungen sagen noch nichts über die Datensicherheit. Programme sollten Sie auch nur in App-Stores kaufen, die sicher sind. Die App-Stores der bekannten großen Anbieter bieten nur überprüfte Apps zum Download an.

Leider falsch: Prüfen Sie stets, welche Zugriffsrechte die App verlangt und insbesondere, ob die eingeforderten Rechte zu den Funktionen der App passen. Download-Charts und gute Bewertungen sagen noch nichts über die Datensicherheit. Programme sollten Sie auch nur in App-Stores kaufen, die sicher sind. Die App-Stores der bekannten großen Anbieter bieten nur überprüfte Apps zum Download an.

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Auf Ihrem Bildschirm erscheint der Hinweis auf ein ausstehendes Software-Update. Wie reagieren Sie richtig?

Richtig! Um den Basisschutz auf Ihrem Gerät sicherzustellen, müssen regelmäßig Softwareupdates vorgenommen werden. Hersteller beheben so oft Schwachstellen, die Hacker sonst ausnutzen könnten. Daher empfiehlt sich auch, die automatische Update-Funktion in den allgemeinen Einstellungen einzuschalten. Da Updates unter Umständen mehrere Stunden dauern können, muss man eine passende Zeit dafür wählen. Wenn allerdings ohne erkennbaren Grund plötzlich beim Surfen im Internet ein Fenster erscheint, das zur Installation oder zum Update eines Programms aufruft, ist Vorsicht geboten.

Leider falsch: Um den Basisschutz auf Ihrem Gerät sicherzustellen, müssen regelmäßig Softwareupdates durchgeführt werden. Hersteller beheben so oft Schwachstellen, die Hacker sonst ausnutzen könnten. Daher empfiehlt sich auch, die automatische Update-Funktion in den allgemeinen Einstellungen einzuschalten. Da Updates unter Umständen mehrere Stunden dauern können, muss man eine passende Zeit dafür wählen. Wenn allerdings ohne erkennbaren Grund plötzlich beim Surfen im Internet ein Fenster erscheint, das zur Installation oder zum Update eines Programms aufruft, ist Vorsicht geboten.

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Was ist ein Deepfake?

Richtig! Deepfakes sind Medieninhalte, die durch täuschend echt wirkende Bild-, Audio- oder Videomanipulationen - zumeist mit Hilfe künstlicher Intelligenz - hergestellt wurden. Sie können eine große Gefahr für Gesellschaft und Politik darstellen, wenn sie dazu genutzt werden, die öffentliche Meinung zu manipulieren. Ihre Identifikation ist nicht leicht und es bedarf sowohl mehr Aufklärung der Öffentlichkeit als auch verbesserter Ternik zur Erkennung von Fälschungen, um damit umzugehen.

Leider falsch! Deepfakes sind Medieninhalte, die durch täuschend echt wirkende Bild-, Audio- oder Videomanipulationen - zumeist mit Hilfe künstlicher Intelligenz - hergestellt wurden. Sie können eine große Gefahr für Gesellschaft und Politik darstellen, wenn sie dazu genutzt werden, die öffentliche Meinung zu manipulieren. Ihre Identifikation ist nicht leicht und es bedarf sowohl mehr Aufklärung der Öffentlichkeit als auch verbesserter Ternik zur Erkennung von Fälschungen, um damit umzugehen.

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Als was bezeichnet die WHO die vielen falschen Behauptungen über das Coronavirus?

Richtig! Die WHO ist sehr besorgt über die Flut an falschen Informationen zum Coronavirus und bezeichnete sie als "massive Infodemie", eine Überschwemmung an irreführenden Informationen. Mit der Kampagne #pledgetoPause und #takecarebeforeyoushare wollen die Vereinten Nationen gegen die Gefahr von Falsch- und Desinformation vorgehen und Nutzer in den sozialen Medien für einen bewussten Umgang sensibilisieren. Bevor Nachrichten weitergeleitet werden sollten sich Verbraucher diese fünf Fragen stellen:

• Wer hat diesen Post erstellt?
• Was ist die Quelle?
• Woher kommt der Inhalt?
• Warum teilst du das?
• Wann wurde es (zuerst) veröffentlicht?

Leider falsch! Die WHO ist sehr besorgt über die Flut an falschen Informationen zum Coronavirus und bezeichnete sie als "massive Infodemie", eine Überschwemmung an irreführenden Informationen. Mit der Kampagne #pledgetoPause und #takecarebeforeyoushare wollen die Vereinten Nationen gegen die Gefahr von Falsch- und Desinformation vorgehen und Nutzer in den sozialen Medien für einen bewussten Umgang sensibilisieren. Bevor Nachrichten weitergeleitet werden sollten sich Verbraucher diese fünf Fragen stellen:

• Wer hat diesen Post erstellt?
• Was ist die Quelle?
• Woher kommt der Inhalt?
• Warum teilst du das?
• Wann wurde es (zuerst) veröffentlicht?

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Über Corona sind viele Falschnachrichten im Umlauf – drei davon sind hier aufgeführt. Welche der vier Antworten ist jedoch wahr?

Richtig! Laut Friedrich-Loeffler-Institut gibt es keine Hinweise darauf, dass Haustiere wie Hunde oder Katzen eine Rolle bei der Verbreitung von Corona spielen – obgleich sich Hunde, Katzen, Kaninchen, Goldhamster und Frettchen empfänglich für Covid-19 zeigen. Nur Meerschweinchen ließen sich nicht mit dem Virus infizieren.

Leider falsch! Hier handelt es sich um eine Falschnachricht! Das Coronavirus befällt nicht nur ältere Menschen, sondern auch jüngere, Antibiotika einzunehmen ist wirkungslos und das Inhalieren von Rauch verhindert ebenfalls keine Infektion mit Covid-19.

Ergebnis

<%= has %> von <%= max %> richtig!

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