Nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme

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Transformationsbericht der Bundesregierung   Nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme

Die Bundesregierung strebt eine zukunftsfeste und sozial gerechte Umgestaltung der Agrar- und Ernährungssysteme weltweit an. Der vom Bundeskabinett nun beschlossene Transformationsbericht, beschreibt, wie dieses Ziel erreicht werden soll.

1 Min. Lesedauer

Tobias Schulz, Auszubildender der Agrargenossenschaft 'Kornbett', kontrolliert in Bösleben (Thüringen) den Wassertank auf der Weide einer Rinderherde

Landwirtschaft

Foto: Ronny Hartmann

Der Transformationsbericht „Nachhaltige Argrar- und Ernährungssysteme – Herausforderung und Wege der Transformation“ wurde im Kabinett beschlossen. Im Bericht werden Wege aufgezeigt, wie die Agrar- und Ernährungssysteme weltweit zukunfts- und krisenfest gemacht werden können.

Diese Transformation ist Voraussetzung dafür, eine ausreichende und gesunde Ernährung sicherzustellen. Gleichzeitig ist sie zentral, um die Auswirkungen der Klimakrise, des Artensterbens, von Bodenverlusten sowie von bewaffneten Konflikten zu bewältigen.

Als zentrale Wege der Transformation nennt der Bericht 1. Klimaschutz und -anpassung , 2. Förderung der biologischen Vielfalt, 3. Umbau der Tierhaltung, 4. Förderung des Ökolandbaus, und 4. gesunde und nachhaltige Ernährung. 
Hier finden Sie den „ Transformationsbericht Nachhaltige Agrar- und Ernährungssysteme PDF, 2 MB, barrierefrei “.

Der Bericht wurde federführend vom Bundeslandwirtschafts- und Bundesumweltministerium erstellt. Bundesumweltministerin Steffi Lemke und Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir schreiben im Vorwort des Transformationsberichts: „Auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit sind wir schon ein gutes Stück vorangekommen.“ Sie nennen dafür einige Beispiele: 

  • Der Einstieg in die verpflichtende Tierhaltungskennzeichnung und die Finanzierung einer zukunftsfesten Tierhaltung sorgen für mehr Transparenz und tragen dazu bei, dass künftig mehr Tiere besser gehalten werden können. Ebenfalls bekommen Landwirtinnen und Landwirte eine faire Entlohnung.
  • Das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz macht Ökosysteme stark und verbindet Klimaschutz mit Natur- und Artenschutz und der Vorsorge gegen die Folgen der Klimakrise. 
  • Die Bundesregierung will den Ökolandbau stärken. Bis 2030 soll die ökologische Land- und Lebensmittelwirtschaft einen Anteil von 30 Prozent am Markt erreichen. Das trägt zum Erhalt der Artenvielfalt bei, schützt fruchtbare Böden und Wasser. Mit der zusätzlichen Kohlenstoffspeicherung ist das außerdem ein Beitrag für den Klimaschutz. 

Grundlage für den Bericht ist die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen. Für die nationale Umsetzung bilden die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) sowie die Vereinbarungen des Koalitionsvertrages den politischen Rahmen.