Wie viel Verpackung brauchen wir?

Die meisten unserer Lebensmittel kaufen wir abgepackt ein. Entsprechend wandert eine Fülle von Folien, Kartons, Dosen und Plastikschalen in den Müll. Abfall wiederum muss gesammelt, transportiert und aufbereitet werden – das geht nur mit Energie.

Symbolbild mit Einwegpfandflaschen

Mehrwegverpackungen sind umweltfreundlicher

Foto: Bundesregierung/Stutterheim

2011 summierte sich der gesamte Haushaltsmüll auf 455 Kilo pro Einwohner. 57 Prozent machten allein Bioabfälle, Papier, gemischte Verpackungen und Glas aus, die in verschiedene Tonnen wanderten.

Das heißt: Je weniger Verpackung, desto umwelt- und klimafreundlicher ist ein Einkauf. Und Mehrwegverpackungen wie Mehrwegpfandflaschen sind in der Summe der Umwelt- und Klimabelastungen besser als Einweg. Denn bei Herstellung und Transport der Mehrwegverpackungen wird zum Beispiel weniger Kohlenstoffdioxid freigesetzt und Feinstaub ausgestoßen. Insgesamt wird so viel weniger Abfall produziert.

Logo Pfandsystem der DPG Deutsche Pfandsystem GmbH

Zeichen für Einweg

Foto: DPG GmbH

Einwegflaschen werden mit einem hohen Energieaufwand produziert, danach befüllt und transportiert. Mehrwegflaschen lassen sich dagegen bis zu 50 Mal wiederbefüllen, bevor sie zu neuem Glas beziehungsweise Kunststoff verarbeitet werden. Auch hier gilt: Getränke regionaler Erzeuger oder regionale Abfüllorte sind umweltfreundlicher, denn sie haben keine langen Transportwege hinter sich.

Logo Mehrwegflaschen

Zeichen für Mehrweg

Foto: Arbeitskreis Mehrweg GbR

Mehrwegflaschen sind zu erkennen entweder am Mehrweg-Zeichen, am Umweltzeichen "Blauer Engel" oder am Hinweis "Mehrweg", "Mehrwegflasche" oder "Mehrweg-Pfandflasche". Mehrweg- und Einwegflaschen – für beide muss ein Pfand bezahlt werden. Bei Mehrweg beträgt es in der Regel 8 oder 15 Cent. Das Einwegpfand liegt einheitlich bei 25 Cent.

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