Einander helfen

Eine Gesellschaft des Engagements

Der freiwillige Einsatz vieler Bürgerinnen und Bürger ist eine tragende Säule unseres freiheitlichen und demokratischen Gemeinwesens und wird in Zukunft immer wichtiger werden.

Die Frage, wie das Miteinander der Generationen gestaltet und organisiert wird, gehört zu den großen Gestaltungsaufgaben einer Gesellschaft.

Die Bundesregierung unterstützt das gesellschaftliche Engagement mit unterschiedlichen Maßnahmen: Im Oktober 2010 wurde die Nationale Engagementstrategie beschlossen.

Sie legte den Grundstein für eine zwischen Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft besser aufeinander abgestimmte Förderung bürgerschaftlichen Engagements und sie folgt dem Leitbild der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie.

Bericht zur demografischen Lage und Demografiestrategie: Der Bericht zur demografischen Lage und künftigen Entwicklung des Landes, der im Oktober 2011 vorgelegt wurde, stellte erstmals umfassend die bereits eingetretene und die zukünftig absehbare demografische Entwicklung in Deutschland dar. Er ist die Grundlage zur Entwicklung einer Demografiestrategie, die das Bundeskabinett im April 2012 beschlossen hat. Die Strategie beinhaltet Vorschläge, wie Deutschland künftig die Chancen und Potenziale des demografischen Wandels nutzen kann, um Wachstum und Wohlstand langfristig zu sichern. Im Mittelpunkt stehen dabei die Lebensbereiche, in denen die Menschen die Auswirkungen des demografischen Wandels ganz unmittelbar und am stärksten erfahren.

Pilotprojekt demografische und strukturelle Entwicklung in den ostdeutschen Ländern: Als Pilotprojekt wurde erstmalig ein Handlungskonzept zur Sicherung der privaten und öffentlichen Infrastruktur in vom demografischen Wandel besonders betroffenen ländlichen Räumen entwickelt. Das Projekt wurde in den Fortschrittsbericht 2012 zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie aufgenommen und die Ergebnisse sind in die Demografiestrategie eingeflossen.

In dem Projekt wird von der besonderen demografischen und strukturellen Entwicklung in einer Region ausgegangen. Der sich ergebende Bedarf ist die Grundlage für die speziellen Infrastrukturangebote. Die Erfahrungen in den ostdeutschen Ländern wurden genutzt und gemeinsam Leitlinien zum Umgang mit den demografischen Tatsachen verabschiedet sowie Handlungsgrundsätze für eine zukunftsfähige Gestaltung der Daseinsvorsorge formuliert.

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