Helen Lloyd

2018 veröffentlichte die University of Oxford die bisher größte Studie die sich mit dem Klima- und Umweltschaden, den die Agraindustrie verursacht, auseinandersetzt. Die Ergebnisse, die dabei herauskamen, nicht in die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie einzubeziehen, wäre eine große Missachtung der Wissenschaft und somit ein großer Fehler.
Die Studie fand, dass die Fläche, die für die Landwirdschaft genutzt wird, mit einem Umstieg auf ein rein pflanzliches Ernährungssystem, um 75 Prozent reduziert werden könnte. Diese Fläche könnte unter anderem aufgeforstet werden und somit große Mengen an Treibhausgasen aufnehmen.
Deutschland zählt zu den Ländern mit dem höchsten Konsum von Tierprodukten und ist somit dazu verpflichtet, als Vorbild zu agieren. Hiermit appelliere ich an sie, umgehen einen Umstieg auf ein rein pflanzliches Ernährungssystem einzuleiten und dabei niemanden zurück zu lassen. Die Substitutionen die momentan in die Fleisch-, Fische, Eier-, und Milchindustrie fließen, müssen dazu genutzt werden, Bauern den Umstieg auf Anbau von Pflanzen zu erleichtern und sie, wenn nötig, bei Umschulungen zu unterstützen.
Klimapolitik, die keine Umstellung unseres Ernährungssystemes beinhaltet, ist nicht effectif und in keiner Weise vertrettbar.

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  Helen Lloyd