Energiewende als Chance für Beschäftigung und Wachstum

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Drittes Treffen der „Allianz für Transformation“ Energiewende als Chance für Beschäftigung und Wachstum

Wie kann der Wandel hin zur Klimaneutralität gelingen? Wie kann er beschleunigt werden? Und wie sichert Deutschland den Wohlstand? Zu diesen Fragen hat sich die Bundesregierung auf Einladung von Kanzler Scholz mit Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft beraten.

3 Min. Lesedauer

Bundeskanzler Olaf Scholz geht mit Jörg Dittrich, Yasmin Fahimi, Marie-Luise Wolff und Kai Niebert im Kanzlergarten

„Klimaschutz und Wohlstand zusammen denken“: Kanzler Scholz beim dritten Treffen der Allianz für Transformation im Bundeskanzleramt.

Foto: Bundesregierung/Steins

„Das nächste Jahrzehnt ist entscheidend für Deutschland“, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz nach dem dritten Treffen der Allianz für Transformation. Die Energiewende sei eine riesige Chance: „Sie ist Treiber für Beschäftigung und Wachstum.“

Es gehe nicht um Verzicht, sondern darum, diese Zukunftsfragen klug zu beantworten, so der Bundeskanzler. Mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung aller und einer breiten Allianz in Wirtschaft und Gesellschaft könne der Wohlstand gesichert und erneuert werden.

Die Allianz für Transformation ist ein im Koalitionsvertrag beschlossenes Dialogformat der Bundesregierung mit Wirtschaft, Sozialpartnern und Wissenschaft. Ziel ist es, gemeinsam den Wandel zu gestalten, der Deutschland klimaneutral, digitaler und resilienter machen soll. 

Energiewende beschleunigen

Im Mittelpunkt des dritten Treffens stand die Frage, wie der Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Umbau der Wirtschaft hin zur Klimaneutralität beschleunigt werden kann. Zentral sind hier die Ausweitung der Produktionskapazitäten und die Verfügbarkeit von Fachkräften. Dazu hatten nach dem vorangegangenen Spitzengespräch am 18. Oktober 2022 zwei Taskforces ihre Arbeit aufgenommen, die nun ihre Ergebnisse vorgestellt haben.

Um den Wandel zu beschleunigen – da waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig – müssen konkrete Schritte unternommen werden. Dazu gehören eine bessere Planungssicherheit für Unternehmen sowie ein Monitoring des Ausbaus der Erneuerbaren Energien, um Fortschritte im Blick zu behalten und Defizite frühzeitig zu erkennen. Auch könne der Umbau nur mit ausreichend fähigen und motivierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gelingen, unterstrich Kanzler Scholz. Daher sei es wichtig, zusätzlich Fach- und Nachwuchskräfte im In- und Ausland zu gewinnen.

Innovationskraft stärken

Eine weitere zentrale Voraussetzung für ein Gelingen der Transformation ist zudem, dass Deutschland seine Innovationskraft behält und ausbaut. Zusammen mit Fachleuten tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus, wie das deutsche Innovationssystem verbessert werden kann. „Es geht uns darum, als innovationsfreudiges Land vorne dabei zu sein. Das wollen wir. Und das werden wir schaffen“, so Bundeskanzler Scholz. Auch über dieses Thema wird nun in einem Arbeitsprozess beraten, dessen Ergebnisse beim nächsten Treffen der Allianz für Transformation im Oktober vorgestellt und besprochen werden sollen.

19:40

Video Pressestatements nach dem Treffen der Allianz für Transformation

Konkreter und offener Austausch

DGB-Präsidentin Yasmin Fahimi begrüßte nach dem Treffen, dass in der Allianz konkret und offen über Transformation gesprochen werde. Wichtig seien schnelle Lösungen und eine soziale Akzeptanz des Wandels. Handwerkspräsident Jörg Dittrich fügte hinzu, man habe „kritisch und konstruktiv“ darüber gesprochen, wie wir zu einer „Agenda der Zuversicht und des Mutes“ kommen können.

Nach Ansicht der Präsidentin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft, Dr. Marie-Luise Wolff, sei es ein Verdienst der Bundesregierung, dass der Zubau an erneuerbaren Energien wieder an Fahrt gewinne. Das Tempo müsse noch weiter gesteigert werden. Der Präsident des Deutschen Naturschutzrings, Prof. Dr. Kai Niebert, forderte eine „neue Kultur des Miteinanders“. Er rufe „zur Mäßigung im Ton und zur Geschwindigkeit in der Sache“ auf.

Eingeladen hatte Bundeskanzler Olaf Scholz ins Bundeskanzleramt. Teilgenommen haben neben Vize-Kanzler Robert Habeck, Bundesumweltministerin Steffi Lemke, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt auch Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Mehr zu den bisherigen Treffen der Allianz für Transformation:
Zweites Treffen im Oktober 2022: „Die nächsten acht Jahre sind sehr entscheidend“
Auftakt im Juni 2022: Klimaneutrale Wirtschaft, Digitalisierung und nachhaltige Arbeit im Fokus

Online abrufen können Sie hier die Ergebnisse der Taskforce Fachkräfte für die Transformation des Energiesystems PDF, 3 MB, nicht barrierefrei und  Taskforce zur Sicherstellung der Produktionskapazitäten für die Transformation des Energiesystems PDF, 5 MB, nicht barrierefrei .