Nachhaltigkeitspolitik

UN-Konferenz zur Nachhaltigkeit

Agenda 2030 ambitionierter umsetzen

Die Bundesregierung setzt sich für neue internationale Aktionsprogramme für die UN-Nachhaltigkeitsziele ein, deren Umsetzung am weitesten zurückliegt. Denn trotz vielfältiger Anstrengungen und Fortschritte werden nach aktuellen Einschätzungen bis zum Jahr 2030 nur wenige der 17 Ziele erreicht.

Eine Hand hält ein kleines Gefäß mit einer Planze

Im September findet in New York der nächste UN-Gipfel zu Klima und Nachhaltigkeit statt.

Foto: Unsplash/Eddie Hsu

Besonders besorgniserregend sind die Trends bei Klimawandel, Biodiversität und gesellschaftlicher Ungleichheit. Das ist ein Ergebnis des UN-Nachhaltigkeitsforums, das jährlich den Fortschritt bei der Umsetzung der Agenda 2030 überprüft. Die Konferenz in New York zeigte die Notwendigkeit einer ambitionierteren und schnelleren Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele, der Sustainable Development Goals (SDGs).

Klimawandel und Ungleichheiten gemeinsam bekämpfen

"Durch unseren globalen sozialen und ökologischen Fußabdruck tragen wir in Deutschland eine Mitverantwortung für wachsende Ungleichheiten in Entwicklungs- und Schwellenländern. Mit Instrumenten wie Klimarisikoversicherungen oder sozialen Sicherungssystemen stärkt die Bundesregierung in Partnerländern die Widerstandsfähigkeit und aktive wirtschaftliche Teilhabe", betonte Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

"Der Kampf gegen den Klimawandel und der Abbau von Armut sind eng miteinander verknüpft. Beide Herausforderungen können nur gemeinsam bewältigt werden", ergänzte Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium. Ein Umsteuern hin zu Treibhausgasneutralität und nachhaltigeren Lebensweisen werde "umso besser gelingen, je größer der Nutzen für die Menschen ist - insbesondere für diejenigen, deren wirtschaftliche Lage schon jetzt höchst angespannt ist". Den UN-Gipfel zu Klima und Nachhaltigkeit im September in New York werde die Bunderegierung dazu nutzen, eine breite Unterstützung für diese Zielsetzungen zu gewinnen.

Die beiden Parlamentarischen Staatssekretärinnen Flachsbarth und Schwarzelühr-Sutter vertreten die Bundesregierung gemeinsam bei dem Hochrangigen Politischen Forum für nachhaltige Entwicklung (HLPF).

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