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Fakten zur Regierungspolitik

Berlin, 8. Dezember 2016
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G20-Präsidentschaft

Merkel: Eine vernetzte Welt gestalten

Logo der deutschen G20-Präsidentschaft Merkel: Eine vernetzte Welt gestalten

Globalisierung zum Nutzen aller

„Ein gutes Zusammenleben und eine menschliche Gestaltung der Globalisierung ist nur möglich, wenn man kooperiert, wenn man zusammenhält“, betont Bundeskanzlerin Merkel. Deutschland möchte seine Präsidentschaft nutzen, um die internationale Zusammenarbeit zu vertiefen. G20 soll die Globalisierung zum Nutzen aller gestalten. Wir setzen damit einen Gegenpol zu Abschottung und Rückkehr zum Nationalismus.

Die deutsche G20-Agenda richtet sich an drei inhaltlichen Säulen aus:

1. Stabilität sicherstellen

Unter deutscher Präsidentschaft möchte die G20 stabile Rahmenbedingungen für die Weltwirtschaft und das Finanzsystem schaffen und ein dynamisches, nachhaltiges Wirtschaftswachstum fördern. Wir wollen fairen und freien Handel weltweit stärken, denn nachhaltige Lieferketten leisten einen Beitrag zu globaler wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung. Die zunehmende Digitalisierung und ihre Bedeutung für Volkswirtschaften wird im G20-Prozess eine hervorgehobene Rolle erhalten.

2. Zukunftsfähigkeit verbessern

Die Weltwirtschaft zukunftsfähiger zu machen, ist ein zentrales Anliegen der G20. Die Stärkung der Gesundheitsversorgung gehört ebenso dazu wie der weltweite Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen und die Pandemievorsorge. Auch die wirtschaftliche Teilhabe von Frauen steht auf der Agenda. Bundeskanzlerin Merkel will sich dafür einsetzen, dass Frauen in Entwicklungsländern leichter Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologien erhalten. Ziel der deutschen Präsidentschaft ist es ebenso, die Vereinbarungen der Agenda 2030 und des Pariser Klimaschutzabkommens zügig umzusetzen.

3. Verantwortung übernehmen

Auch in Bereichen, die Auswirkungen auf Frieden, Sicherheit und die wirtschaftliche Entwicklung haben, möchte die G20 Verantwortung übernehmen. Die Herausforderungen von Flucht und Migration bedürfen neuer, international koordinierter Ansätze. Mit konkreten Maßnahmen möchte die deutsche G20-Präsidentschaft die Lebensbedingungen der Menschen in Afrika dauerhaft verbessern. Stabile Rahmenbedingungen für Investitionen und der Ausbau der Infrastruktur sind dafür unerlässlich. Im Juni wird eine eigene Fachkonferenz zum Thema „Partnership with Africa“ in Berlin stattfinden. Die Förderung einer nachhaltigen und produktiven Landwirtschaft zur Ernährungssicherung steht ebenso auf der Agenda wie die Bekämpfung von Terrorismus, Geldwäsche und Korruption.


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Bildnachweise

Deutschland hat die G20-Präsidentschaft übernommen. Das Gipfeltreffen findet am 7. und 8. Juli in Hamburg statt.: Bundesregierung

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