Wir fördern klimaschonenden Verkehr

Volle Ladung Klimaschutz Wir fördern klimaschonenden Verkehr

Damit Deutschland seine Klimaschutzziele erreicht, müssen statt Autos, die mit Benzin oder Diesel betrieben werden, mehr klimaschonende, effizientere Fahrzeuge auf den Straßen fahren. Bis 2030 sollen sieben bis zehn Millionen Elektrofahrzeuge zugelassen sein. Die Bundesregierung fördert den Kauf von E-Autos und den Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur.

Für Elektroautos gibt es eine Prämie und der Ausbau von Ladestationen wird gefördert.

Foto: Bundesregierung

Prämie fürs Umsteigen auf Elektrofahrzeuge

Der Treibhausgasausstoß des Straßenverkehrs ist seit 1990 fast unverändert hoch. Um die Elektromobilität voranzubringen, haben Bundesregierung und Automobilindustrie die Kaufprämie – den " Umweltbonus" – für E-Autos erhöht: Seit Anfang November 2019 gab es bis zu 6.000 Euro für neu zugelassene Elektro- oder Brennstoffzellen-Autos. Auch junge Elektro-Gebrauchtwagen werden gefördert.

Zur Abfederung der Corona-Krise wurde im Konjunkturpaket der staatliche Förderanteil am Umweltbonus verdoppelt. So können Käuferinnen und Käufer von reinen E-Fahrzeugen noch bis Ende 2021 von bis zu 9.000 Euro Innovationsprämie profitieren. Anträge können beim Bundesamt für Wirtschaft- und Ausfuhrkontrolle gestellt werden.

Grafik zur Förderung von Elektromobilität (Weitere Beschreibung unterhalb des Bildes ausklappbar als "ausführliche Beschreibung")

Unser Verkehr muss klimafreundlicher werden. Daher fördert die Bundesregierung die klimaschonende Elektromobilität.

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Steuervergünstigungen für E-Fahrzeuge

Seit Anfang 2020 werden Anschaffung und Nutzung von Elektro-Dienst- und Lieferfahrzeugen steuerlich besser gefördert. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können ihre Elektro- oder Hybridelektrofahrzeuge beispielsweise in der Tiefgarage des Arbeitgebers bis Ende 2030 steuerfrei aufladen.

Bis zum 31. Dezember 2020 erstmals zugelassene reine E-Fahrzeuge und umgerüstete Fahrzeuge fahren 10 Jahre lang Kfz-steuerfrei. Diese Regelung wurde bereits im Jahr 2016 verlängert.

Eine Million Ladepunkte für Elektromobilität

Bis 2030 sollen bundesweit eine Million öffentliche Ladepunkte zur Verfügung stehen. 50.000 sollen es bis 2022 sein. Die Bundesregierung hat dafür im November 2019 den Masterplan Ladesäuleninfrastruktur beschlossen.

Private Lademöglichkeiten fördert die Bundesregierung erstmals im Jahr 2020 mit zusätzlichen 50 Millionen Euro. Ebenfalls gefördert werden Ladepunkte an Kundenparkplätzen.

Die Automobilwirtschaft will bis 2022 zusätzlich mindestens 15.000 öffentliche Ladepunkte und bis 2030 100.000 Ladepunkte auf ihren Betriebsgeländen und beim angeschlossenen Handel beisteuern. An allen Tankstellen soll man künftig Batteriefahrzeuge laden können.
Auch für Gebäude- und Wohneigentümer hat die Bundesregierung Neuregelungen auf den Weg gebracht: Größere Parkplätze, die zu Gebäuden gehören, müssen künftig mit Ladeinfrastruktur ausgestattet und der Einbau erlaubt werden. Mieter können in Zukunft von Vermietern die Erlaubnis zum Einbau einer Elektro-Ladestation verlangen, wenn die Mieter die Kosten tragen.

Die Forschungsmittel für neue technologische Möglichkeiten und integrierte Mobilitätskonzepte werden durch die Bundesregierung massiv aufgestockt.

Personen- und Lastkraftwagen verursachen rund 94 Prozent der Treibhausgasemissionen des Verkehrssektors. Davon entfallen etwa 59 Prozent auf Benzin- und Diesel-Pkw und 35 Prozent auf entsprechende Lkw. Der Verkehr auf den Straßen hat gegenüber 1990 deutlich zugenommen. Die neuen Fahrzeuge sind erheblich größer, schwerer und leistungsstärker als früher. 91 Prozent der Neuzulassungen sind noch immer Otto- und Dieselmotoren. 2019 wurden lediglich zwei Prozent der Fahrzeuge mit Flüssig- oder Erdgas-, Elektro- und Hybridantrieb zugelassen.