Familienfoto beim G7-Gipel in Japan

Familienfoto beim G7-Gipel in Japan 2016

Foto: Bundesregierung/Steins

G7-Gipfel in Japan

Beim Gipfeltreffen der G7 auf der japanischen Halbinsel Kashikojima in Ise-Shima haben sich die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Italien, Japan, Kanada, den USA und Deutschland zu ihrer besonderen Verantwortung bekannt, aktuelle Herausforderungen zu bewältigen.

Eine gemeinsame ökonomische Initiative soll Risiken für die Weltwirtschaft vermeiden und für weltweites Wachstum sorgen. Sie soll eine Balance zwischen Struktur-, Fiskal- und Geldpolitik herstellen und den Schuldenstand auf einen tragfähigen Pfad bringen. Die Fluchtbewegungen werden als "globale Herausforderung anerkannt, die eine globale Antwort erfordert", heißt es in der Erklärung der G7. Es gelte, Fluchtursachen wie Konflikte, staatliche Instabilität und die Folgen des Klimawandels zu bekämpfen. Im Kampf gegen den Terrorismus unterstützt die G7 den Irak mit 3,6 Milliarden Dollar. Deutschland beteiligt sich daran mit einem Kredit von 500 Millionen Euro. Die japanische Präsidentschaft endet am Jahresende; 2017 übernimmt Italien die G7-Präsidentschaft.

Deutsche G20-Präsidentschaft

Am 1. Dezember 2016 übernimmt Deutschland von China offiziell die G20-Präsidentschaft. Der G20-Gipfel findet am 7. und 8. Juli 2017 im Hamburg statt. Vor dem Gipfel wird es in Deutschland Vorbereitungs- und Fachministertreffen sowie Treffen mit der Zivilgesellschaft geben. Deutschland will während seiner Präsidentschaft zusätzlich zu den traditionellen Themen wie Weltwirtschaft, Handel, Finanzmarktregulierung und Steuerpolitik auch weitere aktuelle globale Herausforderungen ins öffentliche Blickfeld rücken. Der Fokus der deutschen Präsidentschaft soll hierbei darauf liegen, die Stabilität und Widerstandsfähigkeit der Volkswirtschaften zu erhöhen, die Zukunftsfähigkeit der Volkswirtschaften zu verbessern und Verantwortung zu übernehmen. Die Agenda umfasst deshalb Initiativen zu nachhaltiger Entwicklung, Klimaschutz und Energie, zur Bekämpfung von Pandemien, zu weltweiten Standards beim Arbeitsschutz, Frauenförderung, Korruptionsbekämpfung und dem Umgang mit Flucht und Migration.