Jahresbericht 2014/2015

Neue Hightech-Strategie

Ein Wissenschaftler füllt einen Hochdruck-Flüssigkeits-Chromatograph mit Proben an der Universität Hohenheim

Wissenschaftler am Institut für Biologische Chemie und Ernährungswissenschaft der Universität Hohenheim

Foto: Tobias Hase

Die neue Hightech-Strategie bündelt die Forschungs- und Innovationsaktivitäten der Bundesregierung und der Wirtschaft insbesondere auf Feldern, in denen sich Innovationen besonders dynamisch entwickeln und die wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand versprechen.

Themen, die für unsere Zukunft von besonderer Bedeutung sind:

  • Digitale Wirtschaft und Gesellschaft,
  • nachhaltiges Wirtschaften und Energie,
  • innovative Arbeitswelt,
  • gesundes Leben,
  • intelligente Mobilität und
  • zivile Sicherheit

In 2015 starteten zahlreiche Projekte, Rahmenprogramm und Initiativen. Dazu zählen:

  • Präventions- und Ernährungsforschung: Durch diesen Aktionsplan sowie ein neues Förderkonzept zur Gesundheit im Lebensverlauf (2016-2019) werden neue Initiativen für eine moderne Kinder- und Jugendmedizin, Arbeitsmedizin sowie die Geschlechter- und Altersmedizin – auch unter dem Gesichtspunkt der Prävention und Gesunderhaltung – angestoßen.
  • Antibiotika-Resistenzen bekämpfen: Die weltweite Ausbreitung von Antibiotika-Resistenzen führt zu deutlich längeren und schwereren Krankheitsverläufen. Zur Bekämpfung der Resistenzen hat die Bundesregierung die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie DART 2020 beschlossen, mit der dem Problem sich verstärkender Antibiotikaresistenzen begegnet werden soll. In diesem Zusammenhang soll u.a. die Forschung und Zusammenarbeit gezielt gefördert werden.
  • Gesundheitsforschung: Durch den erfolgreichen Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens zur Errichtung des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung (BIG) als selbstständige Körperschaft des öffentlichen Rechts ist ein wichtiger Schritt für die Gesundheitsforschung zum Wohl von Patienten erfolgt. Das BIG steht für ein neues Modell in der transnationalen Forschung, durch das wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die medizinische Regelversorgung und damit zum Patienten gelangen sollen. Der Bund trägt 90 Prozent der Finanzierung, wonach bis 2018 Mittel in Höhe von 300 Millionen Euro zur Verfügung stehen.
  • IT-Sicherheit: Zur Abwehr immer häufiger und massiver auftretender Cyberangriffen auf Netze von Unternehmen und Privatpersonen bündelt das Forschungsprogramm „Sicher und selbstbestimmt in der digitalen Welt“ der Bundesregierung ressortübergreifende Aktivitäten der IT-Sicherheitsforschung. Sie fördert die Entwicklung sicherer, innovativer IT-Lösungen für Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft und Staat. Das Programm wird bis 2020 mit rund 180 Millionen Euro gefördert und ist Teil der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung.
Beitrag teilen