Die Teilnehmer des G7-Gipfels auf Schloss Elmau

Die Teilnehmer des G7-Gipfels auf Schloss Elmau

Foto: Bundesregierung/Kugler

In ihrer Abschlusserklärung beim Gipfeltreffen auf Schloss Elmau im Juni haben sich die Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, USA und Deutschland sowie die EU zu den gemeinsamen Werten Freiheit und Demokratie, zu Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten sowie zur Förderung von Frieden und Sicherheit bekannt.

Darüber hinaus setzt sich die G7 für die weltwirtschaftliche Entwicklung und eine wertebasierte Wirtschaftsordnung ein. Besonders angesichts der weltweiten Krisen ist die G7 geeint in ihrem Bekenntnis, Freiheit, Souveränität und territoriale Unversehrtheit zu wahren. Die deutsche Präsidentschaft endet am Jahresende. 2016 hat Japan die G7-Präsidentschaft.

Exemplarische Beschlüsse der G7 von Schloss Elmau:

  • Erderwärmung bekämpfen, Bekenntnis zum Zwei-Grad-Ziel, Dekarbonisierung im Laufe des Jahrhunderts erreichen.
  • Unterstützung des globalen Aktionsplan der WHO zu Antibiotikaresistenzen; Bekenntnis zum „One Health“-Ansatz zur Reduzierung von Antibiotikaresistenzen
  • Die Krise in der Ukraine diplomatisch lösen. Verurteilung der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim durch Russland
  • Bekämpfung des Terrorismus des sogenannten Islamischen Staates im Nahen Osten und von Boko Haram in Afrika.
  • Einstehen für freien Welthandel und Bekenntnis zu den Zielen der Welthandelsorganisation. Sogenannte Doha-Runde zum Abschluss bringen und den freien Handel durch bilaterale Freihandelsabkommen beispielsweise mit den USA (TTIP) und Kanada (CETA) fördern.
  • Für bessere Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern Sorge tragen.
  • Verpflichtung, einem Drittel mehr Frauen bis 2030 eine Berufsausbildung zu ermöglichen.
  • Unterstützung des WHO-Aktionsplans zur Bekämpfung Antimikrobieller Resistenzen (AMR).
  • Ernährungssicherung: 500 Millionen Menschen bis 2030 aus Hunger und Mangelernährung befreien.