Lars Staudacher, Bayerisches Zentrum für Energieforschung, ZAE, am Prüfstand in der Klimakammer mit einem Heizelement der Weichenheizung.

Die Energieforschung bildet ein festes strategisches Element der Energiepolitik.

Foto: Tobias Hase

Mehr Forschungsförderung „Energie“

Die Energieforschung bildet ein festes strategisches Element der Energiepolitik. Die Bundesregierung unterstützt mit dem 6. Energieforschungsprogramm Unternehmen und Forschungseinrichtungen, neue Technologien für die Energieversorgung von morgen zu erforschen und zu entwickeln. Die Forschungsförderung ist seit 2006 von 399 Millionen Euro auf 809 Millionen Euro gestiegen. Zwischen 2013 und 2016 stehen für die Energieforschung rund 3,5 Milliarden Euro bereit.

Der Energieforschungsbericht 2014 stellt die Akzente der Energieforschungsförderung kompakt dar. Schwerpunkte sind:

  • Erneuerbare-Energie-Technologien
  • Konventionelle Kraftwerkstechnik und CCS-Technologien
  • Brennstoffzellen und Wasserstoff
  • Netze für die Stromversorgung der Zukunft
  • Energiespeicher für stationäre und mobile Anwendungen
  • Energieeffizienz im Gebäudebereich und energieoptimiertes Bauen
  • Energieeffiziente Stadt und dezentrale Energiesysteme
  • Energieeffizienz in der Industrie, im Gewerbe, Handel und bei Dienstleistungen

Speichertechnologien

Die Bundesregierung fördert 60 innovative Forschungsprojekte mit der gemeinsamen Förderinitiative "Energiespeicher". Sie unterstützt notwendige technologische Forschungen und Kostensenkungen, um eine schnellere Markteinführung neuer Energiespeicher zu erreichen. Im 6. Energieforschungsprogramm stehen dafür bis 2014 rund 200 Millionen Euro für Forschungsvorhaben bereit. Ziel ist es, eine große Bandbreite von Speichertechnologien für Strom, Wärme und andere Energieträger weiter zu entwickeln.