Die Zukunft mitgestalten: Jetzt anmelden für „Jugend forscht“

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Neue Wettbewerbsrunde gestartet Die Zukunft mitgestalten: Jetzt anmelden für „Jugend forscht“

Kreative Köpfe und zupackende Persönlichkeiten gesucht: Unter dem Motto „Mach Dir einen Kopf!“ bietet „Jugend forscht“die spannende Gelegenheit, sich mit Neugier, Ideenreichtum und Begabung bei der Lösung der vielfältigen Problemstellungen unserer Welt einzubringen. Ab sofort können sich Jugendliche für die 59. Wettbewerbsrunde anmelden.

2 Min. Lesedauer

Bild zeigt eine Animation: rotes Käppi, darunter "Mach Dir einen Kopf" (ohne Gesicht), darunter ein grünes Sweatshirt und eine denkende Hand. Blauer Hintergrund mit weißen Wölkchen

Am 1. Juli ist die neue Wettbewerbsrunde „Jugend forscht 2024“ gestartet.

Foto: Stiftung Jugend forscht e.V.

Talentierte junge Forscherinnen und Forscher können sich bis zum 30. November 2023 online für die neue Runde von Jugend forscht anmelden. Von der Grundschülerin bis zum Studienanfänger – wer Spaß und Freude in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik hat, ist aufgerufen, sich zu beteiligen. Der Wettbewerb richtet sich an Jugendliche bis 21 Jahre. Hierbei gibt es zwei Alterssparten: Jugendliche ab 15 Jahren starten in der Sparte „Jugend forscht“. Schülerinnen und Schüler bis 14 Jahre können in der Juniorensparte „Schüler experimentieren“ starten und müssen im Anmeldejahr mindestens die vierte Klasse besuchen. Studierende können sich nur im Jahr ihres Studienbeginns anmelden.

Tüfteln, forschen und experimentieren ausdrücklich erwünscht

Jugend forscht möchte junge Menschen motivieren, sich für die sogenannten MINT-Fächer zu begeistern, also für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, und besondere Leistungen und Begabungen in diesen Bereichen gezielt fördern. Wer leidenschaftlich gerne forscht, innovativ, kreativ und neugierig ist, ist hiermit aufgerufen, die Herausforderung anzunehmen und ein eigenes Forschungsprojekt zu erarbeiten.

In der Zeitschrift „Der Stern“ erschien im Jahr 1965 der Aufruf: „Wir suchen die Forscher von morgen!“ Dies war der Startschuss für den Nachwuchswettbewerb – bis heute haben bereits fast 300.000 Jugendliche an dieser Talentauswahl teilgenommen. Neun von zehn erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern studieren später ein MINT-Fach. Viele sind anschließend als Wissenschaftler an Hochschulen und in Forschungseinrichtungen oder als Führungskräfte in Unternehmen tätig.

Anmeldeschluss 30. November 2023

Nach Anmeldeschluss werden die Teilnehmer der angemeldeten Projekte angeschrieben und über den weiteren Wettbewerbsverlauf informiert. Am Anschluss finden dann ab Februar 2024 die Regional- und Landeswettbewerbe statt.

Höhepunkt und Finale der 59. Wettbewerbsrunde ist Bundeswettbewerb. Daran nehmen alle Jungforscherinnen und Jungforscher teil, die bei einem der Jugend-Forscht-Landeswettbewerbe den ersten Preis gewonnen haben. Beim Bundeswettbewerb messen sie sich in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Alle Jungforschenden präsentieren ihre Projekte an einem eigenen und selbstgestalteten Ausstellungsstand. Eine Fachjury, bestehend aus Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Schule, begutachtet und bewertet die Projekte. Im Anschluss erfolgt die Preisverleihung.

Der 59. Bundeswettbewerb Jugend forscht findet vom 30. Mai bis 2. Juni 2024 in Heilbronn statt. Talentierte junge Forscherinnen und Forscher können sich bis zum 30. November 2023  für die neue Runde von Jugend forscht anmelden. Hier geht es zur Anmeldung .

Besondere Auszeichnungen und Sonderpreise

Seit 1997 ist der Bundespräsident Schirmherr des Wettbewerbs und zugleich Preisstifter. Der „Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit“ gehört zu den hochkarätigen Auszeichnungen, die jedes Jahr beim Bundeswettbewerb vergeben werden.

Auch der Bundeskanzler vergibt jedes Jahr den „Sonderpreis für die originellste Arbeit“. Er ist mit 3.000 Euro dotiert. Der Sonderpreis wird bei einem feierlichen Empfang überreicht und die Gewinnerin oder der Gewinner erläutert die prämierte Forschungsarbeit. Im Anschluss besteht für die jungen Forscherinnen und Forscher die besondere Gelegenheit, einige persönliche Worte mit dem Bundeskanzler zu wechseln.

Seit 1981 ist es gute Tradition, dass der Bundeskanzler die jeweils fünf Besten der sieben Fachgebiete ins Kanzleramt nach Berlin einlädt.