Praktikum bei der EU

Ausbilderin mit zwei Azubis

EU-Praktikum

Foto: Ute Grabowsky/Bundesregierung

Die Europäische Kommission bietet jungen Akademikerinnen und Akademikern drei- bis fünfmonatige Verwaltungspraktika an. Gefragt sind Akademiker aller Fachrichtungen. Voraussetzung ist: Bei Bewerbungsschluss muss man sein Studium bereits erfolgreich beendet haben und darf höchstens dreißig Jahre alt sein.

Die Verwaltungspraktika werden zweimal jährlich angeboten. Für einen Teil der Praktikaplätze können Stipendien zur Verfügung gestellt werden.

Das Europäische Parlament gewährt Hochschulabsolventen bezahlte Praktika, die bis zu drei Monate dauern. Chancen auf die "Robert-Schuman-Stipendien" haben besonders erfolgreiche Hochschulabsolventen, die ihr Studium in einem Bereich abgeschlossen haben, der "den Tätigkeiten des Europäischen Parlaments nahe steht".

Studierende können sich für ein- bis dreimonatige unbezahlte Ausbildungspraktika entscheiden, um sich mit der täglichen Arbeit des Parlaments vertraut zu machen.

Wer sich während seines Studiums besonders mit EU-Themen auseinander setzt, kann außerdem während eines Studienaufenthalts für einen Monat die Archive und Bibliotheken des Parlaments nutzen. Auch die Abgeordneten des Europäischen Parlaments bieten Praktika an.

Auch der Rat der Europäischen Union ermöglicht es, praktische Berufserfahrungen zu sammeln. Hochschulabsolventen können ein- bis viermonatige Praktika absolvieren. Bevorzugt werden die Studiengänge Wirtschaft, Jura und Sprachen.

Doch nicht nur in den "klassischen" EU-Institutionen kann man die Europäische Union aus der Nähe kennen lernen. Auch andere europäische Stellen bieten interessante Praktika an: Von den Vertretungen der Mitgliedstaaten, der Bundesländer und Regionen in Brüssel über die Stiftungen bis hin zu den Büros der Interessenverbände.

Stand: August 2013

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