Lebensmittelhilfe für die Ukraine

Ernährungssicherung Lebensmittelhilfe für die Ukraine

Die Ukraine kann weiterhin mit Lebensmittellieferungen aus Deutschland rechnen. Das sagte Bundesminister Cem Özdemir seinem ukrainischen Amtskollegen Mykola Solskyj am Wochenende zu. Özdemir lud ihn zudem zum G7-Agrarministertreffen Mitte Mai ein.

Cem Özdemir bei einem Pressestatement.

„Die Ukraine kann sich sicher sein, dass das gesamte Landwirtschaftsministerium auch in dieser schwierigen Zeit an ihrer Seite steht“, versicherte Bundesminister Özdemir (Archivbild).

Foto: Getty Images/Photothek/Thomas Trutschel

Für eine Verbesserung der humanitären Lage in der Ukraine bleiben direkte Lebensmittelspenden der deutschen Ernährungswirtschaft und des Einzelhandels wichtig. Deshalb hat Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir seinem ukrainischen Amtskollegen Mykola Solskyj mitgeteilt, dass sein Land auch weiterhin mit Unterstützung aus Deutschland rechnen kann – unter anderem über die Koordinierungsstelle für Lebensmittellieferungen. Auch weitere, etwa technische Hilfsleistungen bot Özdemir an.

„Die Ukraine und Deutschland sind seit Jahren enge Partner im Bereich Land- und Ernährungswirtschaft – die Ukraine kann sich sicher sein, dass das gesamte Landwirtschaftsministerium auch in dieser schwierigen Zeit an ihrer Seite steht“, so der Minister. Der regelmäßige, direkte Austausch und die Zusammenarbeit in Projekten möge sich weiter intensivieren, betonte Özdemir.

Ernährung weltweit sichern

Das G7-Agrarministertreffen Mitte Mai wird die Folgen des Krieges in der Ukraine für die Ernährungssicherung weltweit behandeln. Deswegen hat der Minister auch seinen ukrainischen Amtskollegen eingeladen, damit dieser direkt von der Lage vor Ort berichten kann. 

Das ist nicht nur als Zeichen der Solidarität für die Ukraine gedacht. Es gilt ebenso, den betroffenen Regionen in der Welt sowie denen, die es noch sein werden, die Solidarität zu bekunden. Bundesminister Özdemir will das Thema Ernährungssicherung international prioritär behandeln.