Mehr Züge und Sonderflüge, weniger Baustellen

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Verkehrskonzept zur EM 2024 Mehr Züge und Sonderflüge, weniger Baustellen

Zur Fußball-Europameisterschaft in Deutschland sollen die Wege zwischen den Stadien reibungslos zurückgelegt werden können. Dafür wurden die Kapazitäten auf Schienen, Straßen und in der Luft deutlich erweitert – für Fußballfans und Mannschaften.

2 Min. Lesedauer

Das Mobilitätskonzept zur EURO 2024

Als Partner der UEFA EURO 2024 soll die Deutsche Bahn für den überwiegenden Teil der Wegstrecken von Fußballfans genutzt werden. 

Foto: imago images/Jörg Halisch

Zum Start der Fußball-Europameisterschaft der Männer in Deutschland hat das Bundesverkehrsministerium in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Verkehrsunternehmen ein Mobilitätskonzept erarbeitet. Damit sollen Fußballfans, Mannschaften und Verbände die Wege zwischen den Austragungsorten möglichst reibungslos zurücklegen können.

Insbesondere die Deutsche Bahn soll als Partner der UEFA EURO 2024 für die Mehrheit der Wegstrecken von Fußballfans genutzt werden. Auch der Verkehr auf den Bundesstraßen soll durch weniger Baustellen und ein besseres Störfallmanagement flüssiger ablaufen. Im Bereich des Luftverkehrs wurden mehr Termine für Sonderflüge koordiniert. Das sind alle Schritte im Überblick:

Bahn:

  • Ermäßigte DB-Fernverkehrskarten: UEFA-Ticket-Besitzer können für die Hin- und Rückreise innerhalb Deutschlands eine ermäßigte DB-Fernverkehrskarte nutzen. Die Tickets sind seit 17. Januar 2024 für 29 Euro (2. Klasse), bzw. 39 Euro (1. Klasse) buchbar.
  • Ermäßigter Interrail-Pass: Fußballfans aus dem europäischen Ausland können mit ihrem EM-Ticket einen ermäßigten Interrail-Pass erwerben. Dieser gilt nicht nur für die Hin- und Rückreise aus 32 Ländern nach Deutschland, sondern kann auch individuell über eine selbst wählbare Dauer zu beliebig vielen nationalen Fahrten genutzt werden. Die Tickets sind seit 17. Januar 2024 buchbar (25 Prozent Rabatt).
  • Mehr Züge und Sitzplätze: Durch täglich 14 EM-Sonderzüge und Ausweitung des Fahrplans werden pro Tag knapp 10.000 zusätzliche Sitzplätze in den ICE und Intercity-Zügen angeboten.

Bundesstraßen:

  • Reduzierte Baustellen: Die Autobahn GmbH des Bundes reduziert Baustellen und optimiert die Verkehrsführung im Umkreis von 50 km zu den Gastgeberstädten.
  • Verbessertes Störfallmanagement: Je nach Situation können Streckenbeeinflussungsanlagen geschaltet werden, die den Verkehr über Alternativrouten umleiten.
  • Service-Angebote: Es wird eine einheitliche Zielführung für die Fans geben. Diese ist an dem Logo „Euro 2024“ zu erkennen. Für bessere Orientierung sorgen außerdem erneuerte Fahrbahnmarkierungen und Beschilderungen. Vor Turnierbeginn wurden zudem viele Straßenanlagen gewartet und bei Bedarf repariert. 

Luft:

  • Sonderflüge: Für die Zeit der Gruppenphase wurden von der Flughafenkoordination Deutschland (FluKo) Slots für 609 Sonderflüge koordiniert – die überwiegende Anzahl der Flüge sind Fan-Flüge, aber auch Flüge für Teams und Verbände. Die Anmeldungen für die K.O.-Phase wird die FluKo nach der Gruppenphase entgegennehmen.
  • 24-Stunden-Betrieb: In jeder der drei Regionen, in der die Spiele stattfinden werden, gibt es mindestens einen Flughafen, der rund um die Uhr betrieben wird. Es ist nicht geplant, dass Nachtflugverbote vollständig aufgehoben werden, da die zuständigen Landesluftfahrtbehörden für die Entscheidung über einzelne Ausnahmen zuständig sind.