Deutsch-polnisches Denkmal in Berlin auf gutem Wege

Antrittsbesuch von Bundeskanzler Scholz am 12. Dezember in Polen Deutsch-polnisches Denkmal in Berlin auf gutem Wege

Bei seinem Antrittsbesuch in Warschau beim polnischen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki äußerte sich Bundeskanzler Olaf Scholz zu den Planungen für ein deutsch-polnisches Denkmal in Berlin.

Bundeskanzler Olaf Scholz im Gespräch mit Mateusz Morawiecki, Polens Ministerpräsident.

Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki empfing erstmals Bundeskanzler Olaf Scholz.

Foto: Bundesregierung/Denzel

„Ich bin sehr froh, dass wir uns einig sind, dass wir in Berlin einen Ort der Erinnerung errichten werden und dass der Deutsche Bundestag dazu die notwendigen Entscheidungen getroffen hat und dieses Projekt jetzt mit großer Kraft vorangetrieben wird“, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz am 12. Dezember 2021 bei seinem Antrittsbesuch in Warschau beim polnischen Ministerpräsidenten Mateusz Morawiecki.

Die Initiative zu einem deutsch-polnischen Denkmal in der deutschen Hauptstadt stammt aus dem Jahr 2017. Das Denkmal soll dem Gedenken an die Gräueltaten während der deutschen Besatzung Polens im zweiten Weltkrieg dienen. Nach mehrjährigen Debatten und Diskussionen sprach sich der Bundestag im Oktober 2020 für einen „Ort des Erinnerns und der Begegnung“ in der deutschen Hauptstadt aus. Seither befindet sich das Denkmal unter der Federführung des Auswärtigen Amts und einer deutsch-polnischen Expertenkommission in der Planung, die durch den Besuch von Bundeskanzler Scholz in Warschau neuen Schwung erhalten dürfte.