Zukunftsgespräch auf Schloss Meseberg

Weiterbildung eröffnet neue Chancen

Der Austausch mit den Sozialpartnern sei wichtig, damit Menschen die Chancen der Digitalisierung wahrnehmen können, sagte Bundeskanzlerin Merkel in Meseberg. Sie hatte zum 10. "Zukunftsgespräch" nach Schloss Meseberg eingeladen. Das diesjährige Thema war Künstliche Intelligenz (KI) und ihre Auswirkungen auf Unternehmens- und Arbeitsprozesse.

Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Beginn des "Zukunftsgespräch" im Schloss Meseberg.

Themenschwerpunkt beim 10. "Zukunftsgespräch": Künstliche Intelligenz und ihre Auswirkungen auf Unternehmens- und Arbeitsprozesse.

Foto: Bundesregierung/Münch

Bundeskabinett, Sozialpartner sowie das Mitglied des Digitalrates Chris Boos diskutierten am Beispiel des Unternehmens Bosch darüber, was KI für den Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland bedeutet.

Alle müssen umlernen

Es treffe sich gut, dass sich die Bundesregierung vor wenigen Tagen auf eine nationale Weiterbildungsstrategie geeinigt habe, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Alle müssten umlernen, egal ob in der Unternehmensführung, in der Politik oder in der Arbeitnehmerschaft. Damit Menschen aber auch die Chancen wahrnehmen könnten, die sich mit diesen technischen Veränderungen verbinden, sei der Austausch mit den Sozialpartnern wichtig.

Technik nutzen - Nachteile vermeiden

Die Möglichkeiten nutzen und sich vor den Gefahren zu schützen -das ist für Bundesfinanzminister Olaf Scholz besonders wichtig. Mit den jüngsten G5-Versteigerungserlösen sei eine Voraussetzung gegeben, die IT-Versorgung der Schulen und die Breitbandinfrastruktur auszubauen. Eine Arbeitswelt mit guten Arbeitsplätzen gelte es sicherzustellen. Dazu gehöre auch ein gutes Einkommen. Wie die Dinge zusammenkommen, dazu erhofft sich Scholz weitere Erkenntnisse aus dem gemeinsamen Zukunftsgespräch.