Weiterentwicklung ElterngeldDigital

Die neue Anwendung ElterngeldDigital unterstützt Mütter und Väter, die beliebte und vielfach in Anspruch genommene Leistung Elterngeld auch online zu beantragen. Das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) setzt damit in einem ersten Schritt ein Vorhaben des Koalitionsvertrags um, noch in dieser Legislaturperiode mehr Leistungen für Familien als bisher auch online zur Verfügung zu stellen. ElterngeldDigital wird in Reichweite und Funktionen sukzessive ausgebaut.

Für die Übermittlung der Antragsdaten an die zuständigen Elterngeldstellen ist die Verabschiedung des 2. Datenschutzanpassungs- und Umsetzungsgesetzes (2. DSAnpUG-EU) erforderlich (wurde bereits vom Bundestag in 2./3. Lesung und ist vom Bundesrat am 20. September 2019 beschlossen worden). Über das Omnibus-Gesetz wird eine Ergänzung des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes erwirkt.

Ziel:

Eltern sollen das Elterngeld online und medienbruchfrei beantragen können.

Auf welches Ziel der Umsetzungsstrategie zahlt das Vorhaben ein?

„Deshalb wollen wir den Austausch mit der Verwaltung und die Beantragung von Leistungen für alle einfach und sicher machen. Dafür werden wir unsere Verwaltungsleistungen künftig digital anbieten und auch die Verwaltung selbst weiter digitalisieren und modernisieren.“

Schwerpunkt: Der Staat als Dienstleister

Umsetzungsschritte:

  • Mitte Oktober 2018: Pressekonferenz zur Freischaltung der Antragsassistenten für Berlin und Sachsen. (erledigt)
  • 1. Halbjahr 2019: Freischaltung der Antragsassistenten weiterer Bundesländer. (erledigt)
  • Ab 2019: Freischaltung der Schnittstellen zu den Fachverfahren der Elterngeldstellen. (laufend)
  • Voraussichtlich Ende 2019: Implementierung IM Nutzerkonto des Bundes. (laufend)
  • Danach: Entwicklung von Lösungen zur Übermittlung von erforderlichen Nachweisen. (in Planung)