Umsetzungsstrategie Digitalisierung

Mit der Nationalen Weiterbildungsstrategie legenBund, Länder, Wirtschaft, Gewerkschaften und die Bundesagentur für Arbeit gemeinsam den Grundstein für eine neue Weiterbildungskultur. Die Strategiepartner richten die Weiterbildung in Deutschland so aus, dass der – insbesondere durch die Digitalisierung vorangetriebene – Strukturwandel erfolgreich gestaltet werden kann, sowohl für jede und jeden Einzelnen als auch für die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt. Auf diese Weise sollen alle Erwerbstätigen der Gegenwart und Zukunft dabei unterstützt werden, ihre Qualifikationen und Kompetenzen im Wandel der Arbeitswelt weiterzuentwickeln.

Mit dem Fokus auf beruflicher Weiterbildung werden die Strategiepartner unter besonderer Berücksichtigung des Potenzials aktueller technologischer Möglichkeiten Weiterbildungsangebote sowie Fördermöglichkeiten für alle transparenter und leichter zugänglich machen und erweitern.

Personengruppen mit einer unterdurchschnittlichen Weiterbildungsbeteiligung sollen eine besondere Unterstützung erfahren, ebenso kleine und mittlere Unternehmen, die keine großen Personalabteilungen haben, um Weiterbildungskonzepte zu entwickeln.

Die Strategiepartner bringen sich mit zahlreichen und vielfältigen Maßnahmen und unter besonderer Berücksichtigung des Potenzials aktueller technologischer Möglichkeiten in die Nationale Weiterbildungsstrategie ein. Das BMBF wird zum Beispiel in einem Innovationswettbewerb interaktive, modulare Lernplattformen entwickeln, die die individuellen Möglichkeiten, passgenaue Weiterbildungsangebote zu erhalten, erweitern und erleichtern. Auf diese Weise soll ein erleichterter, niedrigschwelliger Zugang zu lebensbegleitenden Weiterbildungsangeboten ermöglicht werden.

Die Nationale Weiterbildungsstrategie ist ein zentrales Vorhaben des Koalitionsvertrages und ein inhaltlicher Schwerpunkt der Fachkräftestrategie der Bundesregierung. Die Partner der Nationalen Weiterbildungsstrategie werden diese im kontinuierlichen Austausch umsetzen.In einem Gremium, das regelmäßig tagt, werden die Umsetzungsaktivitäten koordiniert und vernetzt. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beauftragt, den Umsetzungsprozess der Strategie mit einem Länderbericht zur beruflichen Weiterbildung in Deutschland fachlich zu begleiten. Im Jahr 2021 wird ein gemeinsamer Bericht vorgelegt werden, mit dem der Umsetzungsstand und die Handlungsziele der Nationalen Weiterbildungsstrategie überprüft und gegebenenfalls weiterentwickelt werden.

Ziele:

Breiten Bevölkerungsteilen einen beruflichen Aufstieg erleichtern

Fachkräftebasis stärken.

Beschäftigungsfähigkeit in einer sich wandelnden Arbeitswelt nachhaltig fördern

Auf welches Ziel der Umsetzungsstrategie zahlt das Vorhaben ein?

„Wir wollen, dass alle Menschen die Chancen der Digitalisierung nutzen können. Sie sollen den digitalen Wandel selbstbestimmt mitgestalten und verantwortungsvoll mit den Risiken umgehen können.“

Schwerpunkt: Aus-, Fort- und Weiterbildung

Umsetzungsschritte:

  • Juni 2019: Verabschiedung einer Nationalen Weiterbildungsstrategie. (erledigt)
  • 2021: Vorlage des ersten Umsetzungsberichtes. (ausstehend)

weitere Informationen:
www.bmbf.de/de/nationale-weiterbildungsstrategie-8853.html
www.bmas.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/nationale-weiterbildungsstrategie.html