Federführendes Ressort:  BKM

museum4punkt0 - Digitale Strategien für das Museum der Zukunft

museum4punkt0 verbindet erstmals bundesweit sechs deutsche Kultureinrichtungen von unterschiedlicher Größe und institutionellem Profil in einem Projekt: Gemeinsam sollen digitale Prototypen entwickelt werden, um neue Formen der Kommunikation, Partizipation, Bildung und Vermittlung in Museen zu ermöglichen.

museum4punkt0 verbindet erstmals bundesweit sechs deutsche Kultureinrichtungen von unterschiedlicher Größe und institutionellem Profil in einem Projekt: Gemeinsam sollen digitale Prototypen entwickelt werden, um neue Formen der Kommunikation, Partizipation, Bildung und Vermittlung in Museen zu ermöglichen.

Der Verbund umfasst die Staatlichen Museen zu Berlin, die Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven, das Deutsche Museum, die Fastnachtsmuseen Langenstein und Bad Dürrheim sowie das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz unter Federführung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

Im Fokus stehen die Museumsbesucherinnen und -besucher: Gesucht wird nach neuen Wegen, um in Austausch mit ihnen zu treten, individualisierte Angebote für sie zu entwickeln und zusätzliche Zielgruppen anzusprechen. Hierzu soll der Einsatz moderner Technologien, wie zum Beispiel Virtual Reality, Augmented Reality und 3D-Modellierung, erprobt werden.

Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt (2017-2020) und wird mit 15 Mio. Euro von der BKM gefördert. Die Ergebnisse stehen schließlich allen Kultureinrichtungen in Deutschland zur flexiblen Nachnutzung zur Verfügung.

Ziele:

Entwicklung digitaler Instrumente für Vermittlung, Bildung, Kommunikation und Forschung in unterschiedlichen Museumstypen und –infrastrukturen.

Bündelung und Vernetzung von Know-how zu digitalen Entwicklungs- und Arbeitsprozessen.

Besucherzielgruppen sollen die Möglichkeit erhalten, sich Museen auf abwechslungsreiche Art zu erschließen.

Teilen des gewonnenen Wissens sowie der entstandenen digitalen Angebote mit anderen Kultureinrichtungen.

  

Umsetzungsschritte:

  • Eigenständige Entwicklung von prototypischen digitalen Anwendungen durch die Projektpartner.
  • Komplementierung von Entwicklungsprozessen durch intensive Besucher- und Nutzerforschung.
  • Projektbegleitende öffentliche Veranstaltungen zum Erfahrungs- und Wissensaustausch über den Verbund hinaus.
  • Aufbereitung der Projektergebnisse und gesammelten Erfahrungen in einer Abschlussdokumentation.
  • Veröffentlichung der entwickelten Prototypen zur freien Nachnutzung durch andere Kultureinrichtungen.
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