Federführendes Ressort: BMEL

Modellvorhaben "Smarte LandRegionen" im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE)

Im Modellvorhaben werden in ausgewählten ländlichen Räumen (Landkreise) regionale Digitalisierungsstrategien unterstützt. .  Insbesondere in zukunftsrelevanten Bereichen, wie zum Beispiel Mobilität, Gesundheit, Versorgung mit Waren und Dienstleistungen bis hin zu sozialen Angeboten und dem Vereinsleben auf dem Land, ist der Einsatz neuer technischer Möglichkeiten entscheidend für den Erhalt eines attraktiven Lebens- und Arbeitsumfelds. Diese Chancen will das Modellvorhaben ausloten und gewinnbringend für die Menschen vor Ort verwirklichen.

Ziel ist es, intelligente und übertragbare Lösungen für zukunftsfähige ländliche Räume zu finden, die in einen einheitlichen technischen Rahmen gebettet sind. Der Praxistest dient dazu sicherzustellen, dass später möglichst viele Regionen in Deutschland gleichermaßen von den neu entwickelten digitalen Anwendungen profitieren können. Das Modellvorhaben zielt darauf ab, Forschung und Praxis zu verbinden. Gefördert wird zum einen eine Forschungseinrichtung, die in einem Pilotprojekt ein solches digitales Ökosystem und die zugrundegelegte Software-Plattform konzipiert und entwickelt. In einem Wettbewerb werden die teilnehmenden Landkreise ausgewählt. Sie entwickeln unter Einbezug der Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit der Forschungseinrichtung entsprechend ihrer konkreten Bedarfe digitale Dienste (zum Beispiel Apps) und führen diese vor Ort ein. Ziel ist es, übertragbare digitale Dienste zu gestalten und vor Ort zu erproben.

Ziele:

Verbesserung der Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen durch innovative digitale Lösungen.

Ausbau von Know-how im Bereich Digitalisierung bei kommunalen und regionalen Akteuren.

Erkenntnisse über die Potenziale der Digitalisierung für die Stärkung ländlicher Räume.

Umsetzungsschritte:

  • Konzeptionsphase (laufend).
  • Ab 1. Quartal 2019: Vorbereitungsphase.
  • 2020: Umsetzungsphase.
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