Krisenvorsorgeinformationssystem Bund (KVInfoSysBund)

Die Bewältigung spezifischer Krisenarten im Rahmen der gesamtstaatlichen Aufgabe des nationalen Risiko- und Krisenmanagements zum Schutz deutscher Staatsangehöriger im Ausland (NatRKM), erfordert bei zunehmender Komplexität ein ressortgemeinsames nutzbares, von stationär bis mobil einsetzbares sowie flexibel erweiterbares KVInfoSysBund. KVInfoSysBund soll dem gestiegenen Bedarf des BMVg und beteiligter Ressorts an einem umfassenden Informations- und Datenaustausch sowie modernen Kommunikationsformen zur Unterstützung gemeinsamer Prozessabläufe bei der Bewältigung von Krisenlagen gerecht werden. Aufgaben/Funktionen eines IT-gestützten Systems zur Unterstützung aller Maßnahmen im Rahmen des NatRKM sind:

  • Prozedurale, organisatorische und technische Grundlage eines ressortübergreifend zugänglichen „Informationsraums für das NatRKM“
  • Einsatz moderner Werkzeuge und Kommunikationsformen für die Vorbereitung, Planung, Durchführung und Nachbereitung aller Maßnahmen im Rahmen des NatRKM
  • Flexibler, unmittelbarer, weltweiter und verzugsloser Zugriff auf ein System zur Unterstützung aller notwendigen Maßnahmen bei der Vorbereitung, Planung, Durchführung und Nachbereitung des NatRKM
  • Schnelles Regenerieren eines gemeinsamen Lagebildes durch aktuelle Lagedarstellung
  • Effiziente Suche und Analyse vorhandener Informationen und Bearbeitungsmöglichkeit auf Basis moderner „Collaboration-Tools“ weltweit
  • Differenzierte Lagedarstellung und -bearbeitung mit hohem Aktualisierungsgrad
  • Präzise Lagefeststellung und Subvention der Entscheidungsprozesse des verantwortlichen Krisenstabes der Bundesregierung sowie von Lagezentren/Einsatzstäben der verschiedenen Ressorts

Ziel:

Zeitgemäßer Schutz deutscher Staatsangehöriger im Ausland im Rahmen des NatRKM

Auf welches Ziel der Umsetzungsstrategie zahlt das Vorhaben ein?

„Deshalb wollen wir den Austausch mit der Verwaltung und die Beantragung von Leistungen für alle einfach und sicher machen. Dafür werden wir unsere Verwaltungsleistungen künftig digital anbieten und auch die Verwaltung selbst weiter digitalisieren und modernisieren.“

Schwerpunkt: Digitalisierung der Verwaltung

Umsetzungsschritte:

  • Erstellung eines Lösungsvorschlages nach CPM (nov.) bis 30. Juni 2019. (erledigt)
  • Danach Zeichnung der Auswahlentscheidung (AWE). (erledigt)
  • Beginn der Realisierung (Ende 2020). (in Planung) Folgend: Service-Implementierung, Test und Abnahme und Service Deployment. (in Planung)