Federführendes Ressort: BMVg

Krisenfrüherkennung unter Nutzung von Schlüsseltechnologien und Entwicklung innovativer Dienste

Mit dem softwarebasierten Vorhaben IT-U KFE soll das Bundesministerium der Verteidigung befähigt werden, krisenhafte Entwicklungen weltweit in militärisch relevanten Zusammenhängen frühzeitig zu erkennen, um den erforderlichen zeitlichen Vorlauf für Handlungsempfehlungen an die Entscheidungsträger zu schaffen. Die IT-U KFE soll dabei in Teilprozessen der Krisenfrüherkennung, insbesondere bei Datenauswertung und Prognose, entlasten und unterstützen, so dass mehr Arbeitszeit für die Analyse verbleibt.

Vorgehen: Auswertung der verfügbaren offenen und eingestuften Datenquellen (unter Berücksichtigung strukturierter und unstrukturierter Daten) in einer integrierten Lösung mit fortschrittlichen softwaregestützten Werkzeugen sowie Reduzierung des manuellen Aufwands zur Sichtung, Sortierung und Strukturierung der Dokumente und Informationen.

Prognose von ressortrelevanten Krisen sechs bis 18 Monate im Voraus mit Hilfe wissenschaftlich fundierter Prognosemodelle sowie Verdichtung der identifizierten Krisenpotenziale durch zeitaktuelle Informationen inklusive Anforderung von zusätzlichen Informationen.

Ziele:

Krisenhafte Entwicklungen weltweit in militärisch relevanten Zusammenhängen sollen frühzeitig erkannt werden, um den erforderlichen zeitlichen Vorlauf für Handlungsempfehlungen zu deren Bewältigung zu schaffen.

Umsetzungsschritte:

  • Entwicklung eines Informationsmanagements, um Informationen weitgehend automatisch zu sammeln, zu ordnen, zu speichern, darzustellen, zu klassifizieren und zu korrelieren unter Rückgriff auf unterschiedliche Quellen und Datenbanken.
  • Prädiktive Hinweise für definierte Krisenarten sechs bis 18 Monate im Voraus bis auf substaatliche Ebene auf Grundlage von wissenschaftlich fundierten Prognosemodellen.
  • Interoperabilität mit anderen vergleichbaren Systemen der Bundesregierung.
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