Federführendes Ressort: BMZ

Digitalisierung Afrikas im Rahmen der Initiative „Digitales Afrika“

Im Jahr 2015 hat das BMZ mit der Initiative „Digitales Afrika“ ein innovatives Instrument geschaffen, um Entwicklungszusammenarbeit und Digitales fest miteinander zu verknüpfen. Die Initiative reiht sich ein in den Marshallplan mit Afrika (Koalitionsvertrag) und die Digitale Agenda des BMZ.

Über einen BMZ-weiten Ideenwettbewerb können Vorschläge zu Digitalprojekten in Afrika eingereicht werden, von denen die besten gefördert werden. Seit 2015 hat das BMZ mit der Initiative „Digitales Afrika“ über 150 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Auch 2019 sind weitere Gelder in Höhe von etwa 50 Millionen Euro vorgesehen. Die Mehrzahl der geförderten Vorhaben arbeitet in den Bereichen gute Regierungsführung sowie Medien, Bildung und berufliche Bildung, nachhaltiges Wirtschaften, Gesundheit und Energie.

Beispiele sind der Ausbau von Zugang zu Internet- und Telefonnetzen; das Vermitteln von digitalen Kompetenzen und Bildung; neue IKT-Lösungen für mehr Transparenz, Teilhabe und Effizienz in der Regierungsführung; Digitalisierung im Finanzsektor; Förderung von Tech-Entrepreneuren, Innovation für die Pandemieprävention sowie innovative Lernmethoden in Schulen.

Ziele:

Bessere Gesundheit durch Zugang zu digitalem Krankenversicherungsschutz und digitaler Pandemieprävention.

Bessere Beteiligungsmöglichkeiten, Bekämpfung von Misswirtschaft und Korruption durch Zugang zu effizienteren, transparenten digitalen Verwaltungssystemen.

Bessere Bildung durch digitale Innovation.

Umsetzungsschritte:

  • Investition des BMZ in Vorhaben von „Digitales Afrika“ und Umsetzung der Projekte durch die KfW Entwicklungsbank und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).
  • Anbahnung und Umsetzung gemeinsamer Projekte mit der deutschen und europäischen Digitalwirtschaft über die mehr als 150 Unternehmen der „Strategischen Partnerschaft Digitales Afrika“.