Federführendes Ressort:  BKM

Deutscher Filmförderfonds II

Seit August 2018 werden in Deutschland ansässige – auch digital schaffende – Produktiondienstleister für Kinofilmgroßproduktionen mit mind. 20 Mio. € Gesamtherstellungskosten und 8 Mio. € deutschen Herstellungkosten gefördert.

Ab Herbst 2018 liegt die Förderpräferenz bei Dienstleistern von Animationsfilmen und animierten Filmen (d.h. insbesondere digital schaffende VFX (virtuelle Effekte)-Unternehmen) bereits ab 2 Mio. € deutsche Herstellungskosten. Zur Umsetzung des Vorhabens ist eine Richtlinie erforderlich.

Ziele:

Verbesserte Auslastung und möglichst Ausbau von Produktionsdienstleistern im Bereich des digitalen Filmschaffens (insbesondere VFX).

Verhinderung der Abwanderung von in Deutschland ausgebildeten digitalen Filmschaffenden und von deutsch-koproduzierten Filmproduktionen mit hohem VFX-Anteil ins Ausland.

Innovative Querschnittseffekte für weitere Branchen.

Umsetzungsschritte:

  • August 2017: Einführung der Filmförderung auf Antrag von Produktionsdienstleistern. (erl.)
  • September 2018: Reduzierung der Einstiegsschwelle für Animationsfilme und animierte Filme auf 2 Mio. € deutsche Herstellungskosten. (erl.)
  • 2. Hj. 2019: Evaluierung der Maßnahme und Abfrage der Querschnittseffekte für weitere Branchen.
  • 2020: Bedarfsgerechte Anpassung der Richtlinie an wirtschaftliche und technische Entwicklungen.


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