Building Information Modeling (BIM)

Die zunehmende Urbanisierung und die immer komplexeren Anforderungen an Bauwerke, Gebäude, technische Anlagen und Infrastrukturen erfordern mehr Intelligenz und Effizienz in der Planung und im gesamten Lebenszyklus. Die Digitalisierung bietet hier erhebliche Potenziale. Die Methode BIM spielt dabei eine Schlüsselrolle. Durch sie können Abstimmungsfehler reduziert, die Termin-, Kosten und Qualitätstreue erhöht und die interdisziplinäre Zusammenarbeit gefördert werden. Dies betrifft alle Phasen eines Projektes.

BMVI und BMI schaffen mit der Einrichtung des nationalen BIM-Kompetenzzentrums eine wichtige Voraussetzung, um die gesetzten Ziele des Bundes im Infrastrukturbau (siehe Stufenplan Digitales Planen und Bauen) und im Hochbau (BIM-Erlass) zu erreichen. Die vom nationalen BIM-Kompetenzzentrum erarbeiteten Produkte werden allen Interessierten zur Verfügung gestellt. So wird die Einführung, Intensivierung und Optimierung vom BIM im Bauwesen nachhaltig unterstützt.

Ziele:

Erhöhung der Effizienz im Bauwesen

Reduzierung von Abstimmungsfehlern

Höhere Termin-, Kosten- und Qualitätstreue

Anwendung von BIM ab 2020 bei allen Infrastrukturbauprojekten des Bundes

Einrichtung eines nationalen BIM-Kompetenzzentrums

Auf welches Ziel der Umsetzungsstrategie zahlt das Vorhaben ein?

„Die langfristige Sicherung nachhaltigen Wohlstands und des sozialen Zusammenhalts in Deutschland, Europa und der Welt."

Schwerpunkt: Digitale Transformation der Wirtschaft

Umsetzungsschritte:

  • Anfang 2019: Zuschlag für die Ausschreibung für das nationale BIM-Kompetenzzentrum. (erledigt, der Vertrag mit dem Auftragnehmer wurde im Juni 2019 unterzeichnet)
  • Ab Mitte 2019: Aufbau des Kompetenzzentrums. (laufend)
  • Ab Oktober 2019: Start operative Tätigkeit des Kompetenzzentrums. (erledigt)