Zukunftszentren für ostdeutsche Bundesländer

Demografischer und digitaler Wandel Zukunftszentren für ostdeutsche Bundesländer

Künftig werden in den fünf ostdeutschen Ländern "Regionale Zukunftszentren" eingerichtet. Ihre Aufgabe: kleine und mittlere Unternehmen und deren Beschäftigte beraten und vernetzen.

Ein Mann und eine FRau arbeiten zusammen

Die Zukunftszentren sollen Lehr- und Lernkonzepte entwickeln. Das dient auch der passgenauen Qualifizierung von Beschäftigten.

Foto: mauritius images

Gerade in den ostdeutschen Regionen sei der Wandel der Arbeitswelt besonders deutlich zu spüren, erklärte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zur Eröffnung des Zukunftszentrums in Leipzig. "Mit den Zukunftszentren wollen wir gezielt die Beschäftigten von kleinen und mittleren Unternehmen bei der Bewältigung des demografischen und digitalen Wandels unterstützen."

Dazu werden die fünf Zentren die unterschiedlichen Bedarfe der Regionen und Branchen differenziert ermittelt und daraus beispielsweise konkrete Lehr- und Lernkonzepte entwickeln. Beschäftigte können so passgenau qualifiziert werden. "Für den Erfolg ist die Expertise der Akteure und Netzwerke vor Ort entscheidend", so Heil.

Getragen werden die Zukunftszentren:

  • in Brandenburg und Sachsen-Anhalt durch das f-bb-Forschungsinstitut für Betriebliche Weiterbildung
  • in Mecklenburg-Vorpommern durch die Universität Rostock
  • in Sachsen durch die RKW Sachsen GmbH Diensleistung und Beratung
  • in Thüringen durch die Ernst-Abbe Hochschule Jena

Ein übergeordnetes "Zentrum digitale Arbeit" wird das Wissen und die Erfahrungen der fünf regionalen Zentren bündeln und für den bundesweiten Austausch sorgen. Angesiedelt ist das Zentrum beim Verein "Arbeit und Leben" Sachsen.

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