Niederlande und Spanien als Hochinzidenzgebiete eingestuft

Eine Bundespolizistin kontrolliert edie Papiere einer Reisenden am Flughafen Frankfurt/Main.

Kontrolle von Rückreisenden aus Palma de Mallorca am Flughafen Frankfurt/Main: Wegen der aktuellen Corona-Lage gilt Spanien ab Dienstag als Hochinzidenzgebiet – ebenso wie die Niederlande.

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Seit Dienstag, 27. Juli, gelten die Niederlande und Spanien als Corona-Hochinzidenzgebiete – inklusive der Balearen wie Mallorca und Ibiza sowie der Kanarischen Inseln. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) mit. Das Auswärtige Amt warnt ebenfalls mit Wirkung vom Dienstag, 0 Uhr, vor nicht notwendigen touristischen Reisen in die Niederlande und nach Spanien.

Grundsätzlich müssen sich alle Einreisende, die aus einem Hochinzidenzgebiet nach Deutschland kommen, unverzüglich auf eigene Kosten für einen Zeitraum von mindestens zehn Tagen in Quarantäne begeben. Wer genesen oder vollständig geimpft ist, muss einen entsprechenden Nachweis der zuständigen Behörde vorlegen. Dann bedarf es nicht der Quarantäne. Für alle anderen gilt: Die Quarantäne kann frühestens nach dem fünften Tag durch eine negative Testung vorzeitig beendet werden.

Bereits mit Wirkung vom Sonntag, 25. Juli, 0 Uhr, gelten Dänemark (mit Ausnahme von Grönland) sowie die französischen Regionen Korsika, Okzitanien, Provence-Alpes-Côte d'Azur und das Übersee-Département Martinique als einfache Risikogebiete. Dies gilt auch für Irland, Malta und Monaco.

Detaillierte Informationen für Reisende finden Sie in unserer Übersicht der wichtigsten Fragen und Antworten und in den Reise- und Sicherheitshinweisen des  Auswärtigen Amtes. Eine Liste der internationalen Risikogebiete finden Sie beim Robert Koch-Institut.

Virusvarianten-Gebiete sind Gebiete mit besonders hohem Infektionsrisiko durch verbreitetes Auftreten bestimmter SARS-Co-V-2 Virusvarianten. Hochinzidenzgebiete sind Gebiete mit besonders hohem Infektionsrisiko durch besonders hohe Inzidenzen für die Verbreitung des Coronavirus. Risikogebiete sind Gebiete mit erhöhtem SARS-CoV-2 Infektionsrisiko.

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