Zu früh für Lockerungen

Corona-Maßnahmen wirken Zu früh für Lockerungen

Auch wenn die Maßnahmen von Bund und Ländern Wirkung zeigen - für eine Lockerung ist es noch zu früh. Einen konkreten Tag zu nennen, wäre "absolut unverantwortlich", so die Bundeskanzlerin.

Foto zeigt einen Aufkleber mit der Aufschrift "Bitte 2m Abstand halten"

Die Menschen in Deutschland halten Abstand - das hilft die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. 

Foto: imago images/Hartmut Bösener

Die Maßnahmen von Bund und Ländern im Kampf gegen das Coronavirus zeigen Wirkung. Dennoch: Trotz der schon erreichten Erfolge ist es noch zu früh für mögliche Lockerungen. "Wir wären eine schlechte Bundesregierung, wenn wir jetzt schon ein Datum nennen würden", betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag. Das Statement der Kanzlerin können Sie hier sehen. Dennoch gebe es intensive Überlegungen, wie "wir auch bei Einhaltung des Gesundheitsschutzes das Leben wieder schrittweise öffnen können", so Merkel.

Ansteckungsrate gesunken

In den vergangenen Wochen ist die Ansteckungsrate erkennbar gesunken. Ein Infizierter steckt aktuell statistisch 1,2 bis 1,5 weitere Menschen an. Anfangs lag der Wert bei fünf bis sieben Personen.

In ihrem wöchentlichen Podcast hatte die Kanzlerin ebenfalls betont, es wäre "absolut unverantwortlich" einen konkreten Tag zu nennen, an dem die Maßnahmen gelockert werden können. 

Corona-Kabinett verschärft Einreisebestimmungen

Am Montagabend hat das sogenannte Corona-Kabinett ergänzende Maßnahmen vorgeschlagen, um die Ausbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen. Wenn Personen nach einem mehrtägigen Auslandsaufenthalt an ihren Wohnort in Deutschland zurückkehren, soll nach den  neuen Bestimmungen eine zweiwöchige Quarantäne gelten. Das gilt für Deutsche, Bürgerinnen und Bürger aus der EU – auch aus dem Schengen-Raum – sowie Menschen, die schon viele Jahre in Deutschland wohnen. Wenn die Bundesländer dem Beschluss zustimmen, könnten die neuen Regeln am 10. April in Kraft treten.

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