Digitale Bildung – für jedes Alter

Initiative Digitale Bildung Digitale Bildung – für jedes Alter

„Was gebe ich von mir, und was bekomme ich? – Wir brauchen eine Vorstellung davon, welche Bedeutung Daten heute haben“, sagte Bundeskanzlerin Merkel bei dem Dialog „Initiative Digitale Bildung“. Die Initiative soll Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen einschließen. Neben dem Gespräch wurden auch Projekte vorgestellt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Auftaktveranstaltung zum Jahr der digitalen Bildung

Bundeskanzlerin Merkel bei dem digitalen Gespräch zur „Initiative Digitale Bildung“.

Foto: Bundesregierung/Steins

Wohin gehen meine Daten? Wem gebe ich sie gerade? Wie kommt es dazu, dass ich Werbung bekomme, die auf mich zugeschnitten zu sein scheint. – Wichtig sei, dass Bürgerinnen und Bürger verstehen, was in der digitalen Welt passiert, erklärt Bundeskanzlerin Angela Merkel bei dem virtuellen Gespräch „Initiative Digitale Bildung“ am Montag. Gerade in Zeiten der Pandemie sei deutlich geworden, dass unser Leben digitaler geworden sei, sagte die Kanzlerin vorab im Podcast.

„Wir wollen deutlich machen, dass digitale Bildung eben nicht nur etwas für Schule oder für Universität ist, sondern dass wir Menschen aller Altersgruppen ansprechen wollen“, so die Bundeskanzlerin. Mit der Initiative soll dies zu einer Bildungsplattform zusammengeführt werden, die Sicherheit für die Nutzer garantiert.

Vorstellung der App „Stadt Land, Datenfluss“

Digitale Bildung biete viele Chancen, aber auch Herausforderungen, so Merkel. So könne die Lehre einerseits interaktiver gestaltet werden und individueller auf Schülerinnen und Schüler eingegangen werden. Andererseits sei es wichtig, dass weiterhin Basiskompetenzen gestärkt würden. Durch die Lehre könne bei der Datenflut, die heute zur Verfügung stünde, Orientierung geschaffen werden.

An dem Gespräch nahmen neben Bundeskanzlerin Merkel und Bundesbildungsministerin Karliczek Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Bildungseinrichtungen von Ländern und Kommunen teil. Im Anschluss wurden Projekte vorgestellt. Darunter die App „Stadt, Land, Datenfluss“.

Schlagwörter