Mehr Tests und größere Kapazitäten bei den Gesundheitsämtern

Ärztin Antje Klein verpackt an einer Drive-in-Teststation einen Abstrich von einem möglicherweise Infizierten in eine Plastiktüte. Menschen mit Covid-19 Verdacht können sich hier nach Voranmeldung testen lassen.

Mehr Information: Die Labore müssen künftig auch negative Testergebnisse melden.

Foto: picture alliance/dpa

Die Bundesregierung will mehr Tests auf das Coronavirus ermöglichen, um Infektionsketten früher zu erkennen und zu durchbrechen. Wie das Kabinett am Mittwoch beschlossen hat , werden zudem die Meldepflichten ausgeweitet. Zu Covid-19 sollen künftig auch die Zahl der Genesungen und der negativen Labortests weitergegeben werden. Bezahlt werden sollen die Tests von der Gesetzlichen Krankenversicherung.

Zudem stärkt der Bund den öffentlichen Gesundheitsdienst. So werden etwa Schulungen für mobile Teams finanziert, die die Gesundheitsämter bei der Nachverfolgung von Kontaktpersonen unterstützen. An Beschäftigte in der Altenpflege sollen gestaffelte Sonderleistungen gezahlt werden. Finanziert werden sollen diese "Corona-Prämien" zu zwei Dritteln durch die soziale Pflegeversicherung, ein Drittel sollen Arbeitgeber und Länder beitragen.

Weitere Informationen zum Paket finden Sie hier und im ausführlichen Bericht.

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