Entwicklungsländer erhalten erste Impfstoff-Tranche

Weltweite Pandemiebekämpfung Entwicklungsländer erhalten erste Impfstoff-Tranche

Bis Jahresende möchte Deutschland mindestens 30 Millionen Impfdosen insbesondere für Entwicklungsländer zur Verfügung stellen. Damit leistet die Bundesrepublik einen wichtigen Beitrag zur weltweiten Pandemiebekämpfung. Die erste Tranche wird nun zur Verfügung gestellt.

Eine Person injiziert einem Patienten eine Dosis des Pfizer-BioNTech-Coronaimpfstoffs.

Die internationale Impfstoffinitiative COVAX hat zum Ziel, alle Länder mit Impfstoffen gegen Covid-19 zu versorgen.

Foto: Getty Images/Anadolu Agency/Juancho Torres

Deutschland hatte beim Global Health Summit am 21. Mai dieses Jahres in Rom angekündigt, mindestens 30 Millionen Impfdosen insbesondere für Entwicklungsländer bis zum Jahresende bereitzustellen. Deutschland gibt diese Dosen größtenteils über die internationale Impfstoffinitiative COVAX ab.

Impfstoffe werden unmittelbar eingesetzt

Die erste Tranche der Covid-19-Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson&Johnson aus Lieferverträgen der Bundesregierung wird nun über COVAX ausgeliefert. Afghanistan erhält 213.600 Impfstoffdosen, Äthiopien 271.200, Sudan 357.600, Tadschikistan 100.800 und Usbekistan 355.200 Impfstoffdosen. Dabei handelt es sich um Staaten, die nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation und der globalen Impfstoffallianz Gavi einen besonders hohen Bedarf aufweisen und außerdem die Vakzine in den Impfkampagnen unmittelbar einsetzen können. Dies ermöglicht, dass die Impfdosen zur Vermeidung weiterer Infektionswellen so schnell wie möglich verimpft werden.

Deutschland leistet damit einen wichtigen Beitrag zur weltweiten Bekämpfung der Pandemie, die mittlerweile über vier Millionen Menschenleben gefordert hat. Insbesondere kann dadurch auch das Entstehen neuer Virusvarianten verhindert werden.

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