"Wir sollten wachsam bleiben"

Spahn zu Corona in Urlaubszeiten "Wir sollten wachsam bleiben"

In Deutschland befinden sich die Infektionszahlen weiter auf niedrigem Niveau. Doch die beginnende Urlaubszeit ist nicht ohne Risiken. Bundesgesundheitsminister Spahn hat an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, sich weiter an Abstands- und Hygieneregeln zu halten und Alltagsmasken zu tragen – auch und gerade im Urlaub.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der Präsident des Robert Koch-Institus, Lothar Wieler

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (links) und der Präsident des Robert Koch-Institus, Lothar Wieler: Es geht jetzt auch darum, das Erreichte zu sichern.

Foto: picture alliance/dpa/Fabrizio Bensch/Reuters pool

"Wir haben unser Land bis hierhin gut durch die Krise geführt. Die Bürgerinnen und Bürger haben einen großen Anteil daran", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Angesichts der beginnenden Urlaubszeit warnte er jedoch davor, sich in falscher Sicherheit zu wiegen. Die Corona-Pandemie sei noch nicht vorbei, das gelte vor allem mit Blick auf die Welt. Denn die Infektionszahlen weltweit seien so hoch wie noch nie zuvor. "Die Gefahr einer zweiten Welle ist real", so der Bundesgesundheitsminister.

Spahn appellierte an die Bürgerinnen und Bürger, weiter Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten und überall dort, wo es vorgesehen ist, Alltagsmasken zu tragen. Besorgt sei er über die Bilder vom Wochenende von Mallorca. "Wir müssen sehr aufpassen, dass der Ballermann kein zweites Ischgl wird" - als Synonym dafür, dass dort ohne das Einhalten von Regeln und ohne aufeinander zu achten gefeiert wird. "Im Zweifel sollten wir einmal zu viel zu vorsichtig sein als einmal zu wenig. Das gilt auch und gerade im Urlaub", sagte Spahn.

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