Auszahlungen kommen in Schwung

Corona-Wirtschaftshilfen Auszahlungen kommen in Schwung

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft sind immens. Viele kleinere und mittlere Unternehmen überleben nur mithilfe staatlicher Zuschussprogramme. Aktuell sind bereits rund 96 Milliarden Euro bewilligt. Die Auszahlungen kommen in Schwung. Bundeswirtschaftsminister Altmaier rief die Firmen zum Durchhalten auf.

Eingang zu einerm Modegeschäft mit einem Hinweis auf Terminshopping

Der Bund hat umfangreiche Wirtschaftshilfen in der Corona-Pandemie aufgelegt.

Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Hendrik Schmidt

Laut Bundeswirtschaftsministerium sind von der November- und Dezemberhilfe mehr als 10,7 Milliarden Euro ausgezahlt worden – dies entspricht 96 Prozent der Gelder. Auch bei der seit Februar abrufbaren Überbrückungshilfe III geht es voran. Knapp 147.000 Anträge mit einem Volumen von rund 8,66 Milliarden Euro sind eingegangen, fast die Hälfte der geforderten Gelder mit 4,18 Milliarden Euro bereits ausgezahlt, teilte das Ministerium mit.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier rechnet spätestens im Sommer mit einer Entspannung: „Ich möchte unseren Unternehmen Mut machen, den Modeboutiquen, den Eckkneipen, den Reisebüros. Ihr Durchhaltewillen beeindruckt mich zutiefst. Wir kommen gemeinsam wieder aus dieser Krise raus.“ Aktuell sind bereits rund 96 Milliarden Euro an Corona-Wirtschaftshilfen bewilligt worden.

Soloselbstständige und Großfirmen profitieren 

An Soloselbstständige, die durch eine sogenannte Neustarthilfe Einmalzahlungen beantragen können, seien 914 Millionen Euro ausgezahlt worden, erklärte das Bundeswirtschaftsministerium. Unter dem staatlichen Rettungsschirm, dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF), stehen nach Ministeriumsangaben 16 Unternehmen, darunter die teilverstaatlichte Lufthansa. Insgesamt wurden 18 Anträge mit einem Volumen von rund 8,5 Milliarden Euro bewilligt. 

Weitere Informationen zu den Wirtschaftshilfen finden Sie in unseren Fragen und Antworten.