Gesundheitsminister Spahn ruft zur Grippe-Vorsorge auf

Eine junge Frau wird geimpft

In Deutschland stehen für die kommende Grippesaison 26 Millionen Impfdosen bereit.

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Menschen, die sich gegen Grippe impfen lassen, schützen sich und andere und sie tragen dazu bei, die Grippewelle möglichst flach zu halten. "Je weniger Menschen an Grippe erkranken, desto mehr Kapazitäten stehen für andere Patientinnen und Patienten und vor allem für Covid-19-Erkrankte zur Verfügung", so Bundesgesundheitsminister Spahn. In Deutschland stehen für die kommende Grippesaison 26 Millionen Impfdosen bereit - so viele wie nie zuvor.

Die Impfdosen werden in den kommenden Monaten nach und nach an die Arztpraxen ausgeliefert. "Wir haben rechtzeitig vorgesorgt, damit sich impfen lassen kann, wer das möchte", erklärte Spahn. Der Minister warb dafür, dass sich vor allem diejenigen impfen lassen, für die die Ständige Impfkommission eine Impfung empfiehlt, etwa Menschen ab 60 Jahren, Schwangere, medizinisches Personal und chronisch Kranke.

AHA-Regeln auch gegen Grippe sinnvoll

Neben der Impfung sind auch die AHA-Regeln ein wirksames Mittel gegen Grippe: Wer Abstand hält, sich häufig die Hände wäscht und die Alltagsmaske trägt, schützt sich und andere nicht nur vor Corona, sondern auch vor Grippe. Auch regelmäßiges Lüften ist wichtig. Gegen Corona empfiehlt sich zudem, die Corona-Warn App zu nutzen. "Kombiniert mit der Grippeimpfung haben wir also die große Chance auf eine kleinere Grippewelle als in den vergangenen Jahren", so der Minister.

Das Robert Koch Institut beantwortet wichtige Fragen zur Grippeimpfung.