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Fakten zur Regierungspolitik

Berlin, 2. Februar 2016
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Geberkonferenz zur Syrien-Krise in London

Bekämpfung der Fluchtursachen

Bekämpfung der Fluchtursachen

Die Syrien-Krise hält an, die Flüchtlingsströme in und aus Syrien lassen nicht nach. Deshalb haben die Regierungschefs Großbritanniens, Deutschlands, Norwegens, Kuwaits und der UN- Generalsekretär zur Geberkonferenz "Supporting Syria and the Region" eingeladen. Sie findet am 4. Februar in London statt. Das Ziel: zusätzliche Finanzmittel und eine politische Flankierung für Hilfsmaßnahmen in und um Syrien.

Die Bundesregierung wird als Mit-Gastgeberin die finanziellen Zusagen für die humanitäre Hilfe deutlich erhöhen. Sie will sich insbesondere mit Aufbaumaßnahmen im Bildungs- und Beschäftigungsbereich in der Region beteiligen.

Zu den Zielen der Konferenz gehören:

  • deutlich mehr Geld für kurz- und langfristige humanitäre Maßnahmen in und um Syrien,
  • der Zugang zur Bildung für alle Flüchtlingskinder in Syrien und der Region bis Ende des Schuljahres 2016/2017, um das Entstehen einer "verlorenen Generation" zu verhindern,
  • die Verbesserung der Gesundheitsversorgung für besonders schutzbedürftige Menschen wie Frauen und Kinder in Syrien,
  • die Verbesserung der Beschäftigungsmöglichkeiten für Flüchtlinge in den Nachbarländern Syriens,
  • vorbereitende Maßnahmen der internationalen Gemeinschaft zur Stabilisierung Syriens,
  • gemeinsame internationale Anstrengungen, um Rechtsmissbrauch zu verhindern und die Menschenrechte zu schützen.

Langfristige Perspektiven

Von der Konferenz soll ein Signal für die Unterstützung des Stabilisierungsprozesses in der Region ausgehen. Mit der Aufstockung der Mittel für humanitäre Hilfe und den Infrastrukturmaßnahmen sollen die Lebensbedingungen in und um Syrien verbessert werden. Langfristig sollen dadurch die Fluchtursachen bekämpft und die Bleibeperspektiven für die Menschen gestärkt werden.

Geberkonferenz "Supporting Syria and the Region" am 4. Februar 2016 in London

Konferenz-Seite


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