Pauschale Reisewarnung gilt nicht mehr

Eine Frau, die einen Mundschutz trägt, steht im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens in der Abflughalle vor einer großen Anzeigetafel.

Grundlage für Reisewarnungen sind ab sofort wieder differenzierte Infektionslagen in einzelnen Ländern. 

Foto: Arne Dedert/picture alliance/dpa

Seit dem 1. Oktober gelten weltweit wieder differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise und Reisewarnungen für einzelne Länder. Sie lösen damit die pauschale Reisewarnung für die mehr als 160 außereuropäischen Länder ab, die bis zum 30. September bestand.

Jedes Land wird wieder einzeln bewertet

Jedes Land wird nun wieder einzeln bewertet. Eine Reisewarnung wird nur noch für Länder ausgesprochen, die den Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen überschreiten. Das gilt derzeit für mehr als 130 Länder ganz oder teilweise (Stand: 1. Oktober 2020)

Für einige Länder wird unabhängig von der Infektionslage von Reisen abgeraten. Dort gelten noch Einreisebeschränkungen oder eine Ausreisesperre in die EU. Zu diesen Staaten gehört unter anderem das bei vielen Urlaubern beliebte Zielland Thailand (Stand 1. Oktober 2020). 

Ausführliche Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt.

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