Ganztagsbetreuung wird gestärkt

Grundschulen in der Corona-Pandemie Ganztagsbetreuung wird gestärkt

Die Bundesregierung hat zusätzliche 1,5 Milliarden Euro für den Ausbau von Ganztagsbetreuung an Grundschulen auf den Weg gebracht. Beschlossen hatte sie die Förderung mit dem Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets als Reaktion auf die Corona-Pandemie. Insgesamt stehen damit 3,5 Milliarden Euro bereit.

Drei Schüler und eine Lehrerin beugen sich über Arbeitsblätter.

Ganztägige Bildungs- und Betreuungsangebote stärken Grundschulkinder - und sie helfen Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Foto: mauritius images/Kzenon/Alamy

Der Bund treibt in der Corona-Pandemie den Ausbau der Ganztagsbetreuung an Grundschulen voran. Zusätzliche 1,5 Milliarden Euro fließen dem sogenannten Sondervermögen des Bundes zu, über das die Bundsländer die Finanzhilfen bekommen. Dafür hat das Kabinett am Mittwoch mit einem Beschlus gesorgt. 

Die Bundesregierung hatte bei der Erarbeitung des umfassenden Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets als Reaktion auf die Corona-Pandemie entschieden, den Ausbau der Ganztagsbetreuung mit weiteren Bundesmitteln zu fördern. Insgesamt wird das Sondervermögen nun mit 3,5 Milliarden Euro ausgestattet.

Etwa die Hälfte aller Grundschulkinder nutzt bereits ein Ganztagsangebot. Das Bundesfamilienministerium geht aber von einem deutlich höheren Bedarf aus. Ab 2025 soll es einen Rechtsanspruch geben. Mehr zum Ganztagsausbau an Grundschulen lesen sie in den Fragen und Antworten dazu.

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