Energiesparen großgeschrieben

Kultureinrichtungen Energiesparen großgeschrieben

Von der drohenden Gas- und Energiekrise und den dadurch steigenden Energiepreisen sind auch Kultureinrichtungen betroffen. Viele von ihnen arbeiten schon seit langem daran, ihre Klimabilanzen zu verbessern. Mit Blick auf Herbst und Winter geht es jetzt darum, kurzfristig weitere Einsparpotenziale zu ermitteln.

Nachdem die Corona-Krise den Kulturbetrieb weitgehend zum Erliegen und viele Kreative in existenzielle Notlagen gebracht hat, drohen mit steigenden Energiepreisen neue Herausforderungen auch für Kultureinrichtungen.

Kultur-Orte mit gesellschaftlicher Relevanz

Darunter sind Museen, Bibliotheken und Archive, die Kunstwerke, Bücher und Kulturgüter von großem Wert und zum Teil nationaler Bedeutung bewahren. Viele dieser Werke sind außerordentlich empfindlich und benötigen ein gleichbleibendes Raumklima, um nicht Schaden zu nehmen. 

Gleichzeitig sind diese Einrichtungen auch wichtige soziale Orte und von zentraler Bedeutung nicht nur für die kulturelle Bildung, sondern auch den gesellschaftlichen Austausch.

Informationsaustausch auf mehreren Ebenen

Um diese Institutionen mit Blick auf die geforderten Energieeinsparungen gezielt zu unterstützen, hat Kulturstaatsministerin Claudia Roth einen Informationsaustausch auf mehreren Ebenen initiiert. 

Mitte Juli kamen Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen vom Bund geförderten Kultureinrichtungen zu einem Arbeitsgespräch im Bundeskanzleramt zusammen. Am 4. August hat Roth das Thema bei einem Treffen mit den Kulturministerinnen und -ministern der Länder sowie dem Präsidenten der Bundesnetzagentur erörtert. 

Schließungen vermeiden

Ziel ist es, auch bei Notfallszenarien die Schließung von Einrichtungen möglichst zu vermeiden. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass diese ihre Einsparpotenziale konsequent nutzen. 

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