„Allianz für Transformation“ nimmt beschleunigte Energiewende in den Blick

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Mit dem zweiten Treffen der „Allianz für Transformation“ im Bundeskanzleramt hat die Bundesregierung heute zwei zentrale Aspekte der beschleunigten Energiewende in den Blick genommen.

Bundeskanzler Olaf Scholz, Vize-Kanzler Robert Habeck, die Bundesministerinnen Klara Geywitz, Steffi Lemke, Bettina Stark-Watzinger sowie Bundesminister Hubertus Heil und Staatssekretär Steffen Saebisch als Vertreter für Bundesminister Christian Lindner sowie Staatssekretärin Susanne Henckel als Vertreterin für Bundesminister Volker Wissing trafen hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zum Dialog. Im Zentrum stand die Frage, wie Lieferketten und Produktionskapazitäten sowie Technologie und strategische Souveränität für die Energiewende gesichert werden können. Dabei ging es um die Fertigung und Implementierung von etablierten Technologien der Erneuerbaren Energien in Deutschland sowie die Möglichkeit, zum Leitanbieter für neue Technologien, Produkte und Systeme im Bereich der Erneuerbaren Energien zu werden. Dazu sprachen die Impulsgeber Dr. Gunter Erfurt, CEO der Meyer Burger AG, sowie Prof. Dr. Reimund Neubauer als Präsident der Fraunhofer Gesellschaft.

Weiteres großes Thema der Sitzung war die Sicherung von Fachkräften in den Berufen, die für die Umsetzung der Energiewende unabdingbar sind. Impulse hierzu gaben die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles, sowie der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung, Prof. Dr. Hubert Esser. Die Allianzpartner trugen die wesentlichen Aktivitäten zusammen, die kurz- und mittelfristig ergriffen werden müssen, damit eine beschleunigte Energiewende gelingen wird.

Hintergrund:
Die Allianz ist ein im Koalitionsvertrag beschlossenes Dialogformat, in dem die Bundesregierung mit Wirtschaft, Sozialpartnern und Wissenschaft zusammenkommt, um sich zu zentralen Transformationsfeldern und ihren Wechselwirkungen zu beraten.

Es finden regelmäßige High-Level-Gespräche unter Leitung des Bundeskanzlers mit den zuständigen Ministerinnen und Ministern sowie Fachleuten und Entscheiderinnen und Entscheidern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft statt.

Ziel ist es, die notwendigen Transformationsprozesse, die Deutschland klimaneutraler, digitaler und resilienter machen sollen, gemeinsam zu gestalten. Die Dachmission der Allianz lautet: Unser Wohlstand 2030: Gemeinsam für Souveränität, Wertschöpfung und Resilienz.

Neben den inhaltlichen Missionen, geht es auch um die Gelingensbedingungen von Transformationsprozessen, wie z.B. die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren und das Vertrauen der Bürger/innen.

Konzipiert ist die Allianz als dynamischer ressort- und sektorübergreifender Dialog, der aktuelle Entwicklungen in Transformationsfeldern berücksichtigt, Ergebnisse vorhandener Ressortprozesse und Dialogformate (z.B. Zukunftsrat, Dt. Nachhaltigkeitsstrategie) zusammenführt und die verschiedenen Stränge der Transformationspolitik unter einem Dach bündelt.

Teilnehmende:

Eingeladen waren die Ressortchefinnen und -chefs von BMWK, BMF, BMAS, BMUV, BMBF, BMDV sowie BMWSB. BM Christian Lindner wurde durch Staatssekretär Steffen Saebisch, BM Volker Wissing durch Staatssekretärin Susanne Henckel vertreten.

Für Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft waren die Spitzenvertreterinnen und -vertreter von Verbänden, Gewerkschaften, der Wissenschaft und Institutionen dabei, die von Relevanz für Fragen der Energiewende sind.