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Zu einem funktionierenden Binnenmarkt gehört auch die Liberalisierung der Telekommunikationsdienste. Seit dem 1. Januar 1998 ist auch das Telefon-Festnetz in der Europäischen Union für den Wettbewerb geöffnet. Allen Marktteilnehmern wurde damit ein offener Zugang zu den Infrastrukturnetzen ermöglicht.

Eine EU-Richtlinie von 1996 regelt die ordnungspolitischen Rahmenbedingungen für die Liberalisierung dieses Bereiches. Sie soll unter anderem sicherstellen, dass für alle Nutzerinnen und Nutzer in der EU ein "Basisangebot" an Diensten zur Verfügung steht. Es soll qualitativ gut und erschwinglich sein. Außerdem regelt die Richtlinie die genauen Bedingungen für die Zusammenschaltung von Diensten verschiedener Anbieter.

Die EU hat bereits mehrfach die hohen Gebühren für Auslandstelefonate der Mobilfunknetzbetreiber gesenkt und wird dies auch weiter tun.

Stand: Juli 2013