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Berlin, 23. Februar 2018
 

Rundbrief Ausbildung

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01 | 2018: Woche der Ausbildung vom 26.02. bis 02.03.2018

Richtige Wahl aus 330 Berufen

Auftragen des Geigenlackes, Ausbildung Geigenbau, Geigenbauer, geigenbauerin, Bildung, Musikinstrument

Unter dem Motto "Ausbildung klar machen" startet am 26. Februar die Woche der Ausbildung 2018: Die Themenwoche richtet sich in erster Linie an Jugendliche. Sie können Vorträge besuchen, an Aktionen und Workshops teilnehmen.

Darüber hinaus will die Bundesagentur für Arbeit bei Unternehmern das Bewusstsein für die betriebsinterne Ausbildung schärfen. Arbeitgeber können sich zum Beispiel darüber informieren, welche Vorteile es für sie hat, leistungsstarken Nachwuchs selbst auszubilden.

Die weltweit angesehene duale Berufsausbildung in Deutschland bietet nicht weniger Chancen als ein Studium. Clever gemacht hat es die 20-jährige Charly aus Flensburg: sie wusste nach der Schule nicht, was sie werden will. Also hat sie 44 Praktika in fünf Monaten im Handwerk gemacht. Im Praktikum erfährt man auch, welche neue Technik in traditionelle Berufe einzieht.

Denn Berufe verändern sich. Beispielsweise nahmen bei der RAG im Steinkohlebergbau gerade die letzten 58 Auszubildenden ihre Facharbeiterbriefe entgegen. Aber die Fertigkeiten aus den erlernten Berufen werden auch in anderen Branchen gebraucht.

In rund 330 dualen Berufen können sich Jugendliche in Deutschland ausbilden lassen. Welchen Beruf wählen? Was kommt meinen Fähigkeiten und Interessen entgegen? Bei der Wahl helfen die Berufsberaterinnen und –berater der Arbeitsagenturen und Kammern.

In der Regel bekommen Auszubildende eine Vergütung. Die tariflichen Ausbildungsvergütungen sind 2017 um durchschnittlich 2,6 Prozent gestiegen. Sie lagen im Schnitt bei 876 Euro pro Monat. Die Vergütungen unterscheiden sich je nach Branche und Region erheblich.

Eine Zeitlang im Ausland lernen mit dem Bildungsprogramm ErasmusPro fördert die EU-Kommission längere Auslandspraktika als bisher für Azubis.

Mehr Durchblick im Berufe-Dschungel

26. Februar bis 2. März: Woche der Ausbildung 2018

Arbeitsagenturen, Jobcenter und Kammern laden zu Info-Aktionen ein und bieten Trainingsworkshops oder Speed-Datings mit Betrieben. Jugendliche erfahren, welche Ausbildungsberufe es überhaupt gibt und wie ihre Chancen später auf dem Arbeitsmarkt stehen. Unter dem Motto "Ausbildung klar machen" werben vom 26. Februar bis zum 2. März die Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung bundesweit für die duale Berufsausbildung.

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Allianz für Aus- und Weiterbildung

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41.000 Jugendliche nach Start des Ausbildungsjahres nachvermittelt

Zu Beginn des Ausbildungsjahrs im September 2017 hatten rund 523.000 Firmen und Lehrlinge Ausbildungsverträge geschlossen. 41.000 junge Menschen wurden vier Monate nach Beginn des Ausbildungsjahrs nachvermittelt. Vor allem Handwerk, öffentlicher Dienst und freie Berufe boten zusätzliche Ausbildungsstellen an. Die 28.000 im Januar noch unversorgten Bewerberinnen und Bewerber werden von Arbeitsagenturen und Kammern bei der Weitersuche unterstützt.

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Mehr Ausbildungsplätze im Handwerk und im öffentlichen Dienst

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Bundesinstitut für Berufsbildung: Ausbildungsbilanz 2017

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Rekord-Praktikantin Charly testet 44 Handwerksberufe

Egal ob Kanalarbeit, Fleischerei, Glasmalen, Bestatter oder Raumausstatter: "Immer wieder habe ich gesehen, dass Menschen ihren Beruf mit ganz viel Leidenschaft ausgeübt haben", sagt Charly. Es gebe so viele spannende und abwechslungsreiche Jobs. Bei jeder Praktikumsstation hat sie Mitarbeiter interviewt und die Filme auf Social-Media-Kanälen veröffentlicht.

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Die Rekordpraktikanten auf Facebook

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43 Prozent der Studienabbrecher wechseln zu Berufsausbildung

Viele Bachelorstudierende brechen ihr Studium bereits in den ersten beiden Semestern ab und dann machen sie eine Berufsausbildung. Studienabbrecher sind im Handwerk besonders gefragt. Ihre Karriereaussichten sind sehr gut.

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Nach dem Studienabbruch an die Tischlerbank

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durchstaaten.de - der öffentlichen Dienst sucht Nachwuchs

Schule fertig - Ausbildungsplatz gesucht? Schon mal über einen Beruf beim Staat nachgedacht? Bund, Länder und Kommunen suchen Menschen, die bereit sind, sich für das Gemeinwohl einzusetzen. Es wird in rund 130 Berufen ausgebildet: von "A" wie Altenpflege über "I" wie Informatiker bis "Z" wie Zimmerer.

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Aus im Steinkohlebergbau, aber Fachleute werden woanders gebraucht

Bei der RAG--RAG Stiftung im Steinkohlebergbau nahmen gerade die letzten 58 Auszubildenden ihre Facharbeiterbriefe entgegen. Aber die gelernten Berufe - wie Industriemechaniker oder Chemikanten - werden woanders auch gebraucht. Das gilt ebenso für das Berufsbild des Bergbautechnologen.

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Bergbautechnologe/-in

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Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2017 um 2,6 Prozent gestiegen

Die tariflichen Ausbildungsvergütungen lagen 2017 im Schnitt bei 876 Euro pro Monat. Sie erhöhten sich durchschnittlich um 2,6 Prozent zu 2016. Die Vergütungen unterscheiden sich je nach Branche und Region erheblich: Besonders hoch sind sie für Maurer/innen, Industriemechaniker/innen und Versicherungskaufleute. Weniger gut verdienen Lehrlinge im Schornsteinfeger-, Floristik- und Bäckerhandwerk. Die höchsten tariflichen Ausbildungsvergütungen wurden 2017 im öffentlichen Dienst vereinbart.

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Traumberufe oder Berufsträume?

Meistens bleibt der Traumberuf ein Traum. Nicht, weil man ihn nicht erlernen kann. Sondern, weil sich die Berufsvorstellungen im Teenageralter sehr oft verschieben oder in Luft auflösen. Aber wie findet man heraus, welcher Beruf wirklich der richtige ist? Auf der Internetseite "Wirtschaft-4U" des Bundeswirtschaftsministeriums können sich Jugendliche über Berufe, Ausbildung und Wirtschaft informieren.

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Ab ins Ausland!

Als Azubi mit ErasmusPro jetzt länger ins Ausland

Wenn überhaupt, gehen viele Azubis bisher nur für vier Wochen ins Auslands-Praktikum. In so kurzer Zeit kann man Fremdsprache, andere kulturelle und berufliche Kompetenzen nicht lernen. Die EU-Kommission fördert mit dem Programm ErasmusPro deshalb nun längere Auslandaufenthalte während der Ausbildung von drei bis zwölf Monaten. Lehrlinge sollen dieselben Chancen für einen Auslandsaufenthalt bekommen wie Studierende. Das sagt EU-Kommissarin Marianne Thyssen.

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EU-Sozialkommissarin Thyssen: Längere Auslandsaufenthalte von Azubis mit ErasmusPro

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Praktikumsplatz finden unter "Mach mehr aus deiner Ausbildung"

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Berufsbildung ohne Grenzen

Möglichst viele kleine und mittlere Unternehmen sollen ihre Auszubildenden ins Ausland schicken. Dabei helfen bundesweit 50 Mobilitätsberaterinnen und –berater. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Netzwerk mit seinen bundesweit 40 Beratungsstellen. Berater lassen sich finden über www.berufsbildung-ohne-grenzen.de.

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Mitmachen: EU-Schulprojekttag am 4. Mai 2018

Jedes Jahr gehen deutschlandweit Politiker in Schulen und diskutieren mit Schülerinnen und Schülern über Europa. Der EU--Europäische Union-Projekttag ist offen für alle Altersgruppen und Schultypen: von der Grundschule bis zur berufsbildenden Schule. Melden Sie Ihre Schule an! Das Verfahren ist einfach.

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Tipps und Termine

Bildungsinitiativen für nachhaltige Entwicklung gesucht – Bewerbungsschluss: 15. Mai 2018

Kitas, Schulen, Unternehmen, Vereine, Universitäten, Netzwerke, Lernregionen und Bildungslandschaften können sich mit ihren Ideen für mehr nachhaltige Bildung bewerben. Die ausgewählten Initiativen werden im Herbst vom Bundesbildungsministerium und der Deutschen UNESCO--United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization-Kommission geehrt. Sie erhalten das Logo des UNESCO--United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization-Weltaktionsprogramms, um es für ihre Arbeit zu verwenden.

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Bewerbungsportal "Bildung für nachhaltige Entwicklung"

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Alle Informationen zum UNESCO-BNE-Programm

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Unternehmerpreis "Wir für Anerkennung" - bis 31. Mai bewerben

Betriebe, die Fachkräfte bei der Anerkennung ihrer ausländischen Berufsqualifikationen unterstützen, können sich bis zum 31. Mai 2018 auf den Unternehmenspreis "Wir für Anerkennung" bewerben.

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Alle Informationen zum Anerkennungspreis

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