Gute Vorschläge und Ideen zur Nachhaltigkeitsstrategie

Nachhaltigkeitsdialog in Bonn 19.01.2016

Aus allen Regionen Deutschlands nahmen über 1.200 Bürgerinnen und Bürger am Nachhaltigkeitsdialog teil

Foto: Tobias Tanzyna

Nach der Auftaktkonferenz in Berlin mit 500 Gästen, folgten vier regionale Konferenzen im Osten, Süden, Westen und Norden Deutschlands. Mit Dresden, Stuttgart, Bonn und Hamburg waren die Veranstaltungsorte so gewählt, dass sich Menschen aus ganz Deutschland beteiligen konnten.

Schon die Zahl der Anmeldungen zeigte die positive Resonanz: Für Berlin lag die Zahl mit 1.000 Anmeldungen doppelt so hoch wie geplant. Bei einigen Regionalkonferenzen wurde das Anmeldeportal frühzeitig geschlossen, um ein Überbuchen und damit verbundene Absagen zu vermeiden. Dennoch waren die meisten Konferenzen am Tag der Veranstaltung deutlich größer als ursprünglich geplant.

Großer Zuspruch zur Veranstaltungsreihe

Zu den Regionalkonferenzen, die für jeweils 120 bis 150 Teilnehmende geplant waren, kamen schließlich etwa 200 Bürgerinnen und Bürger aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen: darunter Vertreter und Vertreterinnen aus der Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie von Nichtregierungsorganisationen und Bildungsinstitutionen.

Beteiligungsformate rege genutzt

Nach der Begrüßung starteten die Veranstaltungen mit einer Podiumsdiskussion zum Thema "Globale Nachhaltigkeitsziele - nationale Verantwortung: Deutschland im Jahr 2030/2050 - Was können wir? Was müssten wir können lernen?"

Nachmittags trugen die Teilnehmenden in sechs Workshops ihre Ideen und Vorschläge zur Weiterentwicklung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie zusammen. Die Nachhaltigkeitsziele wurden hier in Bezug gesetzt zu den Themen Entwicklungspolitik, Wirtschaft, Konsum, Infrastruktur, Bildung, Armutsvermeidung und zur Rolle der Länder und Kommunen.

Während der Veranstaltungen bestand die Möglichkeit, die Diskussionen zu kommentieren. Außerdem konnten die Teilnehmenden ihren ganz persönlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit auf einem Poster notieren und sich von dem Konferenzfotografen ablichten lassen. Die Fotos finden sich auf den Internetseiten der Bundesregierung. Gleichzeitig wies die Moderatorin bei der Konferenz auf das E-Mail-Postfach nachhaltigkeitsdialog@bpa.bund.de hin für weitere Stellungnahmen zur Nachhaltigkeitsstrategie. Von allen Beteiligungsmöglichkeiten wurde rege Gebrauch gemacht.

Nachhaltige Veranstaltungsorganisation

Das Veranstaltungsmanagement der beiden Agenturen mediapool Veranstaltungsservice GmbH Berlin und Deutsche Gesellschaft e. V. orientierte sich konsequent an dem "Leitfaden für die nachhaltige Organisation von Veranstaltungen" des Umweltbundesamtes. So war eine regionale und saisonale Verpflegung bei allen Konferenzen ebenso selbstverständlich wie der fair gehandelte Kaffee. An allen Veranstaltungsorten fanden sich für diese Aufgabe freundliche und zuverlässige Unternehmen.

Positive Resonanz

Die Organisatoren ziehen angesichts des großen Interesses und des intensiven Austauschs der Beteiligten ein durchweg positives Fazit. Ziel der Veranstaltung war es, Bürgerinnen und Bürger und gesellschaftliche Akteure frühzeitig in die Weiterentwicklung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie einzubinden. Die Veranstaltungsreihe ermöglichte es, die Erwartungen der Teilnehmenden sowie ihre Ideen zur praktischen Umsetzung der Agenda 2030 in Deutschland kennenzulernen. Die Ergebnisse sollen nun in den Entwurf der neuen Nachhaltigkeitsstrategie einfließen.