Nachhaltige Mobilität

Bundesregierung fördert Elektrobusse

Das Bundesumweltministerium (BMUB) wird künftig die Anschaffung von Elektrobussen fördern. "Unser Ziel ist es, die Lebensqualität in den Städten zu steigern. Deshalb wollen wir den Busverkehr mit emissionsfreien Antrieben ausbauen", kündigte Umweltstaatssekretär Flasbarth in Berlin an.

Elektrobus

Die Bundesregierung will den Busverkehr mit emissionsfreien Antrieben ausbauen.

Foto: picture-alliance/dpa/Schmidt

Vor dem Hintergrund der weltweit steigenden Anzahl von Pkw stellen die CO2-Emissionen, Schadstoffe und der Lärm des Autoverkehrs eine zunehmende Belastung für die Umwelt dar. Die Bundesregierung unterstützt deshalb die Entwicklung alternativer Antriebe.

Elektrofahrzeuge sind leise und lokal abgasfrei, wenn sie Strom aus erneuerbaren Energien nutzen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für bessere Luftqualität, besonders in Städten. Elektromobilität ist daher ein wichtiger Baustein für den Klimaschutz. Auch der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) mit Bus und Bahn ist unerlässlich für eine nachhaltige Mobilität.

Mit der Förderung für Elektrobusse wird das Programm des BMUB, das bisher nur für Hybrid- und Plug-In-Hybrid-Busse gilt, ausgeweitet werden. Das BMUB fördert bisher zwei Elektrobus-Projekte in Hamburg und Hannover im Rahmen des Programms "Erneuerbar Mobil".

Bereits im "Regierungsprogramm Elektromobilität" aus dem Jahr 2011 wurden Strategie und Maßnahmen zur Förderung von Elektromobilität formuliert. Ziel ist, Deutschland zum Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität zu machen. Bis 2020 sollen eine Million und bis 2030 sechs Millionen Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren.

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